Neu Frage zu SQL Express 2014 auf 2017 Standart Upgrade und Lizenzfrage

Cassiopeia

Aktives Mitglied
9. Mai 2017
59
7
Hallo liebe Community,

Ich habe eine Frage zum SQL Upgrade von SQL Express auf SQL Standard.

Aktuell hat mein Kunde SQL Express 2014 und ist bei mittlerweile 9,5GB angekommen...

Jetzt möchten wir gerne auf SQL 2017 Standart upgraden.

Nun meine Frage zum Vorgehen, wir würden folgende tun:


- Worker und Wawi ausschalten
- DB Datenbankbackup machen
- SQL Express 2014 deinstallieren
- SQL Standart 2017 installieren
- JTL sa Benutzer anlegen analog wie bei der Express Installation (der automatischen durch JTL)
- Datenbank Backup zurückspielen


Muss sonst irgendwas beachtet werden was die Datenbanken angeht und der Tatsache das wir von 2014 Express auf 2017 gehen ?

Habt Ihr eine Lizenz die Ihr empfehlen würdet und wo würdet Ihr diese kaufen ?
Leider ist der Microsoft Lizenzjungle nicht so leicht zu druchblicken.
 

Cassiopeia

Aktives Mitglied
9. Mai 2017
59
7
@wortek super, vielen lieben Dank.

Leider hat uns der Filestream nur 100mb gebracht, also nur eine kurze Aufschiebung der Hinrichtung :)

Darum wäre jetzt meine Frage wie wir das Upgrade auf die SQL Standart 2017 durchzuführen hätten, wie oben beschrieben oder müssten wir aufgrund der Filestream Aktivierung noch auf was weiteres achten ?
Quasi Rückgängig machen vor der Umstellung ?

Könntet Ihr eine Lizenz empfehlen die man (wo?) kaufen könnte ?

Ich finde dazu leider im Forum hier nicht sehr viele Infos.

Leider wird der Zustand leider bei uns zunehmend geschäftskritisch.
 

MartinK

Moderator
Mitarbeiter
5. Dezember 2013
79
13
Hallo Cassiopeia,
man muss bei der Datenbankgröße immer unterscheiden zwischen der realen Größe der Datei und dem was noch frei ist in der Datei. Wenn eine Datenbankdatei mal eine bestimmte Größe hatte gibt der SQL Server erstmal nichts mehr von dem reservierten Speicherplatz her. Trotzdem kann in der Datei noch genug Platz sein für neue Daten. Im Managementstudio kann man das ganz gut sehen wenn man auf die Eigenschaften der Datenbank schaut. (eazybusiness -> Eigenschaften -> Allgemein). Da sieht man wie viel noch frei ist in der Datei (Verfügbarer Speicherplatz) und die tatsächliche Größe (Größe)

Dein Vorgehen für den Umstieg auf den Standardserver ist so richtig. Ich würde mir allerdings das deinstallieren des SQL 2014 erstmal sparen bis man sicher ist, dass im neuen Server alles sauber läuft. Sollte irgendwas schief gehen hat man so immer noch den alten Server den man nutzen kann bis der neue sauber läuft. Wenn allerdings einmal auf dem 2017 real gearbeitet wurde kann man das Backup dann auch nicht mehr in den 2014er importieren. Also am besten den 2017er installieren, etwas testen und dann das reale Arbeiten dort anfangen. Filestream kann auch auf dem 2017er Server aktiv bleiben. Die Performanceeinbußen sind so gering, dass man die kaum bemerkt. Ihr müsst nur auf dem 2017er Server auch Filestream aktivieren um das Backup einspielen zu können.
 
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Cassiopeia

Aktives Mitglied
9. Mai 2017
59
7
Hallo Cassiopeia,
man muss bei der Datenbankgröße immer unterscheiden zwischen der realen Größe der Datei und dem was noch frei ist in der Datei. Wenn eine Datenbankdatei mal eine bestimmte Größe hatte gibt der SQL Server erstmal nichts mehr von dem reservierten Speicherplatz her. Trotzdem kann in der Datei noch genug Platz sein für neue Daten. Im Managementstudio kann man das ganz gut sehen wenn man auf die Eigenschaften der Datenbank schaut. (eazybusiness -> Eigenschaften -> Allgemein). Da sieht man wie viel noch frei ist in der Datei (Verfügbarer Speicherplatz) und die tatsächliche Größe (Größe)

Dein Vorgehen für den Umstieg auf den Standardserver ist so richtig. Ich würde mir allerdings das deinstallieren des SQL 2014 erstmal sparen bis man sicher ist, dass im neuen Server alles sauber läuft. Sollte irgendwas schief gehen hat man so immer noch den alten Server den man nutzen kann bis der neue sauber läuft. Wenn allerdings einmal auf dem 2017 real gearbeitet wurde kann man das Backup dann auch nicht mehr in den 2014er importieren. Also am besten den 2017er installieren, etwas testen und dann das reale Arbeiten dort anfangen. Filestream kann auch auf dem 2017er Server aktiv bleiben. Die Performanceeinbußen sind so gering, dass man die kaum bemerkt. Ihr müsst nur auf dem 2017er Server auch Filestream aktivieren um das Backup einspielen zu können.
Hi und vielen Dank für die schnelle Antwort.

Leider haben wir keinen neuen Server für das Datenbankupgrade, wir haben lediglich den Server auf dem es jetzt schon läuft.

Meine Idee wäre daher das wir den Rechner runterfahren und mit Acronis ein komplettes Images ziehen, dann hochfahren, 2014 Express deinstallieren und 2017 Standart installieren und 2014 Express DB Dump einspielen. So haben wir im worse Case das Image.

Jetzt wäre nur noch die Frage wo wir eine Lizenz erhalten könnten und welche genau man brauch.

Im Prinzip haben wir ja nur den "sa" User, brauchen also keine 10000 User Cals die Microsoft so gerne verkauft :)
 

McAvity

Sehr aktives Mitglied
7. September 2016
327
78
@Cassiopeia

Noch keine eigene Erfahrung mit gemacht, aber ich haben mal gehört das man bei der "enespa GmbH & Co. KG" gute Antworten hinsichtlich der Lizensierung bekommt.

MfG

McAvity
 

Cassiopeia

Aktives Mitglied
9. Mai 2017
59
7
@Cassiopeia

Noch keine eigene Erfahrung mit gemacht, aber ich haben mal gehört das man bei der "enespa GmbH & Co. KG" gute Antworten hinsichtlich der Lizensierung bekommt.

MfG

McAvity
Danke für die Antwort. Werde ich mal machen. JTL will leider nicht helfen, die verweisen darauf das wir uns an ein Systemhaus wenden sollen... Da bin ich ehrlich gesagt ein bischen entäuscht vom Support da es sich doch um eine Sache handelt mit der man täglich zu tun hat.
 

Praktikantin

Sehr aktives Mitglied
16. Januar 2018
118
36
Ganz kurz: Datenbank sichern, SQL Server installieren, Datenbank wiederherstellen. Gibt viele Beiträge dazu hier.
Google site:forum.jtl-software.de sql server lizenz open license
User CALs beziehen sich auf Benutzer im Sinne von Mitarbeiterin, du schreibst "wir", also brauchst du mindestens zwei, zähl' mal durch.
Für den kleinen Bedarf lohnt sich ein Blick auf das Open License Programm. Server-Lizenz + 2 User CALs ca. 1500 EURO.
 

Cassiopeia

Aktives Mitglied
9. Mai 2017
59
7
Ganz kurz: Datenbank sichern, SQL Server installieren, Datenbank wiederherstellen. Gibt viele Beiträge dazu hier.
Google site:forum.jtl-software.de sql server lizenz open license
User CALs beziehen sich auf Benutzer im Sinne von Mitarbeiterin, du schreibst "wir", also brauchst du mindestens zwei, zähl' mal durch.
Für den kleinen Bedarf lohnt sich ein Blick auf das Open License Programm. Server-Lizenz + 2 User CALs ca. 1500 EURO.
Hi Danke für die Antwort.

Das Openlicense Programm muss ich mir mal gleich anlesen.

Ich habe wie @McAvity gesagt eben mal bei enespa angerufen und die haben mir auch gesagt 1000€ + 230€ pro user der die Wawi nutzt.
Was bei entsprechender Mitarbeiteranzahl natürlich entsprechend teuer werden könnte.

Sehe grade bei

https://www.software-express.de/hersteller/microsoft/sql-server-2016/

Microsoft SQL Server Standard 2017; Neulizenz inkl. SA (2 Jahre); Open-NL
SKU: 228-04628
1.352,27 €1.609,20 €

Verstehe ich das dann als vollwertige Lizenz die ich nutzen kann ?
Das Prinzip Open-NL ist mir noch nicht ganz klar.
 

Praktikantin

Sehr aktives Mitglied
16. Januar 2018
118
36
Na ja, das ist ein Volumenlizenzvertrag, Minimum 5 Lizenzen. 1 Serverlizenz ist klar.
https://www.enespa-software.de/microsoft-sql-server-standard-edition
Dann nimmst du Benutzer- oder Geräte-Lizenzen dazu, je nachdem, was für dich günstiger ist.
Beispiel: Ihr seid zwei Mitarbeiter und arbeitet an drei Geräten, dann nimmst du zwei User CALs (siehe Link -> Zubehör)
Um auf die Mindestanzahl von 5 zu kommen kaufst du zwei der billigsten Open NL-Lizenzen als Dummy hinzu (siehe Link -> Beschreibung)
Ob diese Form der Lizensierung für dich preisgünstig ist, hängt von deinen Gegebenheiten ab. Wenn du immer noch unsicher bist und hier eine Empfehlung erwartest, musst du jetzt Einzelheiten preisgeben.
 

McAvity

Sehr aktives Mitglied
7. September 2016
327
78
JTL will leider nicht helfen, die verweisen darauf das wir uns an ein Systemhaus wenden sollen... Da bin ich ehrlich gesagt ein bischen entäuscht vom Support da es sich doch um eine Sache handelt mit der man täglich zu tun hat.
JTL will da halt keinem den Vorzug geben, sonst hätte das schnell einen faden "Beigeschmack". Daher bekommst Du dort nur diese "ausweichende" Antwort.

MfG

McAvity
 

Cassiopeia

Aktives Mitglied
9. Mai 2017
59
7
JTL will da halt keinem den Vorzug geben, sonst hätte das schnell einen faden "Beigeschmack". Daher bekommst Du dort nur diese "ausweichende" Antwort.

MfG

McAvity
Hi, da habe ich noch garnicht drüber nachgedacht, tatsächlich ist das dann natürlich für JTL eine blöde Lage weil sich andere Systemhäuser sonst "übergangen" fühlen.

Wir werden dann vermutlich mit der Lizenz + User Cals arbeiten.

Eine abschließende Frage bei der Betrachtung der Datenbankgröße.

Der DB Dump ist 8,5GB nun groß.

Das Bild zeigt uns aber etwas komplett anderes, kann mir jemand erklären wie die Größe zusammenkommt oder wie ich die "richtige" ermittel ?
Also müsste in der Theorie nicht dort auch 8,5GB stehen ? Weil bei über 18GB müsste doch die DB schon zu machen oder ?

Verfügbar habe ich so gelesen wächst dynamisch je nach Größe.

db-groesse-eazybusiness.jpgdb-groesse-eazybusiness.jpg
 

McAvity

Sehr aktives Mitglied
7. September 2016
327
78
@Cassiopeia

Filestream ist aktiviert?

Dann würde ich wie folgt rechnen:

10GB (max. Speicherplatz MS SQL Express) - 3,755 GB (Verfügbarer Speicherplatz in der DB = 6,245 GB real belegt in der Datenbank

18,490 GB (Speicherplatz belegt auf dem Datenträger) - 10GB (max. Speicherplatz MS SQL Express) = 8,49GB belegt durch Filestream-Daten (Bilder, Rechnungen etc.)

MfG

McAvity