Neu Datenbankinstallation: 2 statt 4 SSDs?

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Nobby

Gut bekanntes Mitglied
23. April 2009
228
8
#1
Cheers,

im Blog steht, wie man am sinnvollsten den Server und die Datenbank installiert: https://www.jtl-software.de/blog/loesungen-von-jtl/optimale-einrichtung-der-sql-datenbank

Allerdings habe ich nur 2 SSDs, mehr lässt sich leider nicht einbauen.

Wie sollte die Installation auf eben 2 SSDs aussehen im Gegensatz zu den im Blog genannten 4?

Das OS, den Server und die TempDB auf SSD 1, das .mdf und .log auf SSD 2?

Oder doch OS/Server/.mdf, .log auf SSD1 und die TempDB auf SSD 2?

Hardware wäre ein Supermicro mit PDSMi+, 16 GB RAM und zwei SSD je 120 GB sowie Gigabit-Netzwerk, Windows Server 2016, SQL Express 2017.

Ich würd mich da gerne demnächst dransetzen, da unsere DB doch schon etwas lahm wird und sofern dazu etwas an Geschwindigkeit herauszuholen wäre... why not?
 
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Rico Giesler

Administrator
Mitarbeiter
10. Mai 2017
8.834
789
#3
Wie Gnarx schon schreibt das Betriebssystem und der SQL-Server auf die erste Platte.
Die Datenbankdateien auf die zweite.
WICHTIG HIERBEI: Die zweite Festplatte mit 64k-Blöcken vorher formatieren.
Das bringt noch einiges an Performance-Schub.
 

Nobby

Gut bekanntes Mitglied
23. April 2009
228
8
#4
Okay, ich beherzige den Rat und versuche mich morgen daran.

Aber Laienfrage: wo gebe ich den Speicherort für das .log und .mdf sowie die TempDB an?
Während der Installation des Servers?

Bis dato war alles immer auf einer einzelnen Platte und bei den Installationen hab ich wirklich nicht drauf geachtet.
 

anycap

Neues Mitglied
27. Oktober 2018
10
2
Schwelm
#5
Hi,
ich habe hier nen Screenshot, der zeigt, wo du bei der Installation von SQL Express 2017 klicken musst um die Pfade zu ändern.
Ich hoffe ich konnte helfen.
 

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Nobby

Gut bekanntes Mitglied
23. April 2009
228
8
#10
Fertig!
Mal so als Nachtrag würde ich sagen das ganze Geraffel läuft jetzt gefühlt 75% schneller, das öffnen der Wawi, das Aufrufen der div. Reiter oben, das aufrufen der einzelnen Punkte und so weiter.

Also grundsätzlich reicht es hier im Gegensatz zu vorher mit mechanischen HDDs wieder dicke aus, wir arbeiten zu dritt daran, zwei per Client und ich per RDP vom Mac.
 
Zustimmungen: Rico Giesler

Groundhog

Gut bekanntes Mitglied
11. Januar 2011
205
3
Austria
#11
Ich hake hier nochmal kurz ein...ist das Betriebssystem generell ein Faktor der zum Speed beiträgt? Wir benutzen auf dem DB Server ein MS Windows Server 2012 Essentials und mir scheint der Rechner selbst schon so wahnsinnig lahm, obwohl ne XEON E3-1225 v3 CPU drin steckt.


Ich spiele mit dem Gedanken das System auf eine Windows 10 Pro Version umzustellen. Kann das ebenfalls Performance bringen bzw. was spräche dagegen?
 

anycap

Neues Mitglied
27. Oktober 2018
10
2
Schwelm
#12
Hi,
der Essentials installiert natürlich auch einiges an Funktionen bei der Einrichtung. Daher kann es sein, das dieser langsam läuft. Der Essentials installiert ja einen IIS, kleines ActiveDirectory uvm je nach Konfiguration.
Das ganze verlangsamt natürlich so einen Server.
Werden denn die ganzen Essentials Funktionen genutzt?
 

Groundhog

Gut bekanntes Mitglied
11. Januar 2011
205
3
Austria
#13
Hi,
der Essentials installiert natürlich auch einiges an Funktionen bei der Einrichtung. Daher kann es sein, das dieser langsam läuft. Der Essentials installiert ja einen IIS, kleines ActiveDirectory uvm je nach Konfiguration.
Das ganze verlangsamt natürlich so einen Server.
Werden denn die ganzen Essentials Funktionen genutzt?
Hey,

Ehrlicherweise nein. Der Server dient einfach als Zugriffspunkt im Lokalen Netzwerk. Ich greife darauf mit 2 Clients, sowie dem Lagerrechner (nur Packtisch) auf den Server zu. Zusätzlich läuft ein Backupprogramm auf dem Server (SQLBackupAndFTP). Das wars, sonst hat der Server keine Funktion (mal abgesehen davon dass es eben Serverhardware ist ... DELL Poweredge T20)


Die DB läuft auf MS SQL Server 2014 Express.
 

anycap

Neues Mitglied
27. Oktober 2018
10
2
Schwelm
#14
Also wird mit den 2 Clients nur auf die Wawi zugegriffen? Also keine Dateispeicherung auf dem Server? Wenn das alles nicht zutrifft und dort nur die Wawi und Backup Tools drauf laufen, sollte es kein Problem mit dem Windows 10 geben.
Sind denn in dem Server SSDs Verbaut?
Zu der "Serverhardware" in der Regel gleichen die Xeons E3 immer den Intel CPUs aus der Desktop Serie mit ein paar kleinen unterschieden.
 

Groundhog

Gut bekanntes Mitglied
11. Januar 2011
205
3
Austria
#15
@anycap

Im Server läuft 1 SSD und eine weitere Datenplatte SATA 3,5"" HDD. Die Datenspeicherung übernimmt ein WD-MyCloud NAS mit 2 Platten im Raidverbund. Der Server speichert nur die Datebank selbst (knapp 400 mb).

Ich habe auch noch eine 2te SSD die ich verbauen könnte. Der Server kommt mir aber generell recht langsam vor...es dauert sicher 30 Sekunden bis das Serverdashboard geladen ist..auch die Wawi startet langsam, obwohl kaum Leistung von der CPU gefordert wird.
 

Nobby

Gut bekanntes Mitglied
23. April 2009
228
8
#16
Trotz SSDs dauert der komplette Start, vom klicken auf das JTL-Icon bis zum geladenen Dashboard, hier auch zwischen 20-30 Sekunden.
Ist aber m.M.n. egal, da es im laufenden Betrieb einfach schneller und flüssiger ist als vorher.

Das ganze läuft hier auf einem Supermicro SC513 mit PDSMi+, Intel Xeon 3200, 16 GB Ram und 2x 120GB SSDs unter Windows 2016 Datacenter/SQL2017, im Prinzip auch eher Antiquität statt Aktuell :)
 

Rico Giesler

Administrator
Mitarbeiter
10. Mai 2017
8.834
789
#17
Sind denn bei euch im Dashboard diverse Widgets aktiv?
Wenn ja, dann ist es normal, dass die Anzeige hier ein wenig dauert, denn die ganzen Daten müssen ja erst aufbereitet und ausgewertet werden um sie darzustellen.
Je mehr (umfangreiche) Widgets genutzt werden um so länger kann hier die Zeit sein.

Wenn ihr keine Widgets nutzt und es dennoch lange dauert, dann könntet ihr mal ein Ticket im Kundencenter erstellen damit sich das jemand anschaut. Eventuell ist es nur eine kleine Stellschraube am SQL-Server.
 

Nobby

Gut bekanntes Mitglied
23. April 2009
228
8
#18
Update benötigt, offene Bestellungen und bezahlte Bestellung wären die welche geladen werden.
Macht das schon ladetechnisch bzw. zeitlich was aus?
 

Nobby

Gut bekanntes Mitglied
23. April 2009
228
8
#20
Alles ausgeschalten, die Ladezeit vom Klicken des Icons bis zum (kompletten) Start der Wawi bleibt +- eigentlich gleich, will sagen es dauert roundabout ohne irgendwelche Widgets immer noch 15-20 Sekunden, mit den angegebenen Widgets nur 20-30 Sekunden.
Kann ich aber durchaus verschmerzen, da die Wawi in der Regel ja nur einmal pro Rechner gestartet wird und danach super flüssig läuft.
Sollte es aber eine Stellschraube dazu geben wäre ich interessiert in welche Richtung ich da drehen/suchen müsste ;)