Desecrator
Sehr aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich sehe ein gravierendes Problem bei Gutscheinen, die aus Rechnungskorrekturen heraus erzeugt werden (und zwar explizit nur diese Art von erzeugten Gutschein!).
Wie stellt JTL sich die buchhalterische Behandlung von Gutscheinen vor, welche als Rechnungskorrektur erstellt wurden?
Beispiel aus der Praxis: Kunde retourniert etwas und bekommt kulanterweise einen Gutschein zur eigenen Verrechnung. Hier: €10,-.
Der Kunde bestellt neu, nutzt den Gutschein. Sagen wir: Warenwert €100,-, abzüglich seiner €10,- Gutschein = Rechnungsbetrag €90,-.
Auf seiner neuen Rechnung steht dann nur der Endbetrag abzüglich des genutzten Gutscheins, somit €90,-. ich zahle Steuern auf €90,- brutto.
Seine Rechnungskorrektur über €10,- aber schwirrt immer noch als offener Posten im System. Dies kann ich jetzt nicht einfach ausbuchen - dann wohin auch?!? Ich brauche eine Gegenbuchung.
Sprich: mir fehlt eine Rechnung, die dann hierzu als "gezahlt" gesetzt wird.
Es gäbe nun 2 Möglichkeiten:
a) JTL schreibt die Rechnung nicht mehr auf "nur" 90€, sondern die vollen 100€, wovon 90€ vom Kunden gezahlt werden und die restlichen 10€ bleiben offen bestehen, sodass ich diese manuell gegen die Rechnungskorrektur über 10€ buchen kann. Das wäre das einfachste, aber stellt JTL sicherlich vor das Problem, dass diese Gutscheingeschichte ja nur dann diese buchhalterischen Probleme macht, wenn aus einer Rechnungskorrektur heraus ein Gutschein erzeugt wird. DENN:
wenn der Kunde einen solchen Gutschein im Onlineshop KAUFT, dann existiert ganz offiziell eine Rechnung hierzu. Wenn er diesen Gutschein später einlöst, dann ist es sehr wohl richtig, wie es bislang läuft: der Rechnungsbetrag ist um den gekauften Gutscheinwert vermindert, denn für diesen Gutscheinwert hab ich ja schon STeuern abgeführt.
man könnte das also besser auf Weg 2 lösen:
Sobald man aus einer Rechnungskorrektur einen Gutschein erzeugt, wird zeitgleich eine Rechnung für diesen Kunden erzeugt, mit Wert €10,- (= der oben genannte Gutscheinwert), und gleichzeitig als bezahlt markiert (ebenso die Rechnungskorrektur, welche als Gutschein ausgegeben wurde). das wäre dann die nötige buchhalterische Gegenbuchung.
wie will man das zukünftig angehen?
ich sehe ein gravierendes Problem bei Gutscheinen, die aus Rechnungskorrekturen heraus erzeugt werden (und zwar explizit nur diese Art von erzeugten Gutschein!).
Wie stellt JTL sich die buchhalterische Behandlung von Gutscheinen vor, welche als Rechnungskorrektur erstellt wurden?
Beispiel aus der Praxis: Kunde retourniert etwas und bekommt kulanterweise einen Gutschein zur eigenen Verrechnung. Hier: €10,-.
Der Kunde bestellt neu, nutzt den Gutschein. Sagen wir: Warenwert €100,-, abzüglich seiner €10,- Gutschein = Rechnungsbetrag €90,-.
Auf seiner neuen Rechnung steht dann nur der Endbetrag abzüglich des genutzten Gutscheins, somit €90,-. ich zahle Steuern auf €90,- brutto.
Seine Rechnungskorrektur über €10,- aber schwirrt immer noch als offener Posten im System. Dies kann ich jetzt nicht einfach ausbuchen - dann wohin auch?!? Ich brauche eine Gegenbuchung.
Sprich: mir fehlt eine Rechnung, die dann hierzu als "gezahlt" gesetzt wird.
Es gäbe nun 2 Möglichkeiten:
a) JTL schreibt die Rechnung nicht mehr auf "nur" 90€, sondern die vollen 100€, wovon 90€ vom Kunden gezahlt werden und die restlichen 10€ bleiben offen bestehen, sodass ich diese manuell gegen die Rechnungskorrektur über 10€ buchen kann. Das wäre das einfachste, aber stellt JTL sicherlich vor das Problem, dass diese Gutscheingeschichte ja nur dann diese buchhalterischen Probleme macht, wenn aus einer Rechnungskorrektur heraus ein Gutschein erzeugt wird. DENN:
wenn der Kunde einen solchen Gutschein im Onlineshop KAUFT, dann existiert ganz offiziell eine Rechnung hierzu. Wenn er diesen Gutschein später einlöst, dann ist es sehr wohl richtig, wie es bislang läuft: der Rechnungsbetrag ist um den gekauften Gutscheinwert vermindert, denn für diesen Gutscheinwert hab ich ja schon STeuern abgeführt.
man könnte das also besser auf Weg 2 lösen:
Sobald man aus einer Rechnungskorrektur einen Gutschein erzeugt, wird zeitgleich eine Rechnung für diesen Kunden erzeugt, mit Wert €10,- (= der oben genannte Gutscheinwert), und gleichzeitig als bezahlt markiert (ebenso die Rechnungskorrektur, welche als Gutschein ausgegeben wurde). das wäre dann die nötige buchhalterische Gegenbuchung.
wie will man das zukünftig angehen?