Gelöst Automatischer Versanddatenimport ?

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Uwe Jaksties

Sehr aktives Mitglied
13. Mai 2014
463
77
#21
Genau das ist das Problem. Du lieferst per Dropshipping aus. Ich bin mir nichts sicher, ob das dann überhaupt funktioniert.
Aber es könnte durchaus funktionieren. Du hinterlegst einfach pauschal für alle Versandarten die Pfade für den Dropshipper. Und hinterlegst bei jeder Versandart die Importvorlage für Deinen Dropshipper.
Zuerst würde ich es natürlich an einem Beispiel testen, bevor Du Dir vielleicht unnütze Arbeit machst.
Ob es funktioniert, kann nur JTL sagen.
Wenn der Sendungsdatenimport-Service pauschal jede CSV, die in dem Ordner liegt, greift und mit der hinterlegten Importvorlage importiert, dann sollte es gehen.
Wichtig ist natürlich, wie der Dropshipper ausliefert.
Ein Beispiel:
Am Auftrag hängt die Versandart DHL.
Der Dropshipper versendet mit DPD.
Dann hast Du eine DPD-Trackingnummer im Verbund mit einer für DHL konfigurierten Versandart samt Tracking-Link und Carrier-Code. Das würde definitiv knallen.
 

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
891
50
#22
Aber es könnte durchaus funktionieren. Du hinterlegst einfach pauschal für alle Versandarten die Pfade für den Dropshipper. Und hinterlegst bei jeder Versandart die Importvorlage für Deinen Dropshipper.
Habe ich erfolgreich ausgeführt, so wie Du geschrieben hast. Die Shipping Einstellungen in den Versandarten habe ich gar nicht angefasst.
Und so funktioniert es ganz hervorragend. Die Datei fließt vom DS in ein Verzeichnis. Die Verarbeitung dauert über den Packtisch + nur wenige Sekunden.
Der Packtisch hat beim ersten Test ein Unterverzeichnis erstellt, in welches er nun jede bearbeitete Datei verschiebt und mit Datum usw. umbenennt.

Uwe, dass war ein sehr netter und erfolgreicher Austausch mit Dir.
Vielen, vielen Dank, sollten mir weitere Besonderheiten auffallen, dann melde ich mich nochmal. :thumbsup:;)
 

Uwe Jaksties

Sehr aktives Mitglied
13. Mai 2014
463
77
#23
Habe ich erfolgreich ausgeführt, so wie Du geschrieben hast. Die Shipping Einstellungen in den Versandarten habe ich gar nicht angefasst.
Und so funktioniert es ganz hervorragend. Die Datei fließt vom DS in ein Verzeichnis. Die Verarbeitung dauert über den Packtisch + nur wenige Sekunden.
Der Packtisch hat beim ersten Test ein Unterverzeichnis erstellt, in welches er nun jede bearbeitete Datei verschiebt und mit Datum usw. umbenennt.

Uwe, dass war ein sehr netter und erfolgreicher Austausch mit Dir.
Vielen, vielen Dank, sollten mir weitere Besonderheiten auffallen, dann melde ich mich nochmal. :thumbsup:;)
Sehr cool, dass es funktioniert. Du hast die Testarbeit wunderbar ausgeführt. Genau für solche Sachen habe ich leider zu wenig Zeit. Daher hilft mir Deine positive Rückmeldung wirklich sehr. Danke.
 
Zustimmungen: Stephan Handke

Stephan Handke

Moderator
Mitarbeiter
2. Juli 2009
3.255
184
Hürth
#26
Meine ersten Versuche das Einzurichten, stoßen auf Probleme.
Es ist so, dass der Import der Sendungsdaten, als ID die Lieferscheinnummer benötigt.
Ich bekomme vom Dropshipping Partner allerdings die Auftragsnummer als ID zurück, und die ist nicht identisch mit der Lieferscheinnummer. Die Lieferscheinnummer hat immer "-001" hinter der Auftragsnummer.
Im Idealfall verwendest du die interne Paketnummer.

Diese sollte direkt mit exportiert werden, an den Logistiker übergeben werden und zusammen mit der Sendungsnummer wieder empfangen und importiert werden.
 

Stephan Handke

Moderator
Mitarbeiter
2. Juli 2009
3.255
184
Hürth
#27
z.B. Versanddatum, Trackingcode, (wenn generiert) Versandart; Transportgewicht; Kosten des DS Auftrags;

Wie bekomme ich das in den Auftrag?

Es kann auch passieren, dass eine Bestellung aus besonderen Gründen nicht ausgeliefert werden konnte.
Auch dies würde ich gern in den Auftrag importieren, um entsprechend reagieren zu können.
Aktuell können wir nur Sendungsnummer, Versanddatum, Paketgewicht und eine frei belegbare Spalte importieren.

Sollen es mehr Informationen sein, muss zwingend mit einem Zwischentool / Individualprogrammierung gearbeitet werden.
 

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
891
50
#28
Im Idealfall verwendest du die interne Paketnummer.

Diese sollte direkt mit exportiert werden, an den Logistiker übergeben werden und zusammen mit der Sendungsnummer wieder empfangen und importiert werden.
Ich erstelle keine Paketnummer. Das macht der Dropshipper.
Aber wir haben das jetzt mit der Lieferscheinnummer gelöst, auch wenn die zum Zeitpunkt der Bestellung noch nicht existiert.
Mit dieser Variabel gehts dann: {{ Vorgang.Bezugsauftragsnummer }}-001
 
Zustimmungen: Stephan Handke

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
891
50
#29
Aktuell können wir nur Sendungsnummer, Versanddatum, Paketgewicht und eine frei belegbare Spalte importieren.

Sollen es mehr Informationen sein, muss zwingend mit einem Zwischentool / Individualprogrammierung gearbeitet werden.
Paketgewicht??? nein, das habe ich bei mir nicht. Versionsbedingt?
Was meinst Du mit Zwischentool/Individualprogrammierung?
Aufbereiten kann ich die Daten des Dropshippers. Aber diese in die Wawi zu importieren ist schwierig. Ameise kann das auch nicht, z.B. in einem Auftrag einen Vermerk setzten, oder
einem nicht lieferbaren Auftrag einen Rückhaltegrund verpassen.

Ich habe schon an einen Workflow gedacht, nur, welche Bedingung soll denn dann greifen? Es passiert ja nichts mit dem Auftrag. Da überlege ich noch.
 

Stephan Handke

Moderator
Mitarbeiter
2. Juli 2009
3.255
184
Hürth
#30
* Stimmt, das Gewicht muss schon beim Warenausgang definiert werden, das kann nicht importiert werden. Mein Fehler.
* Aber doch, Paketnummern hast du in dem Moment, wo du die Dropshipping-Bestellung über den Auslieferungsprozess von JTL- Wawi an den Dropshipper versendest. Dann wird ein Lieferschein erstellt und der Lieferschein hat ein oder mehrere Pakete, diese haben dann eine "interne Paketnummer". Aber wenn es mit der Lieferscheinnummer bei euch funktioniert ist ja super.
* Individualprogrammierung ist genau das ^^ ich habe etwas von XML zu CSV konvertieren gelesen etc. da müsste man was extra programmieren. Eine Batch oder ein Programm, welches das erledigt.

Oben hast du geschrieben, dass es nun funktioniert - hatte ich erst gelesen, nachdem ich meine Nachrichten geschrieben hatte. Was genau funktioniert denn bisher jetzt noch nicht?
 

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
891
50
#31
* Individualprogrammierung ist genau das ^^ ich habe etwas von XML zu CSV konvertieren gelesen etc. da müsste man was extra programmieren. Eine Batch oder ein Programm, welches das erledigt.

Oben hast du geschrieben, dass es nun funktioniert - hatte ich erst gelesen, nachdem ich meine Nachrichten geschrieben hatte. Was genau funktioniert denn bisher jetzt noch nicht?
XML 2 CSV sind wir noch dran, das wird schon...
Unklar ist noch, was z.B. passieren soll, wenn der Dropshipper meldet, dass ein Artikel nicht lieferbar ist.
Nicht lieferbar enthält die Optionen, wird nachgeliefert oder ist vergriffen. Das wird in der Rückmeldedatei eindeutig hinterlegt, nur wir bekomme ich es in die Wawi um reagieren zu können?
Da fehlt mir noch ein Gedankenansatz. Evtl. mit dem Importfeld "Versandinfos" und damit einen Workflow auslösen. Allerdings kann ich in den WF das Feld Versandinfo nicht finden.
Aber das war es dann auch, weil sonst kein Import in Lieferscheine oder Aufträge existiert.
 

Stephan Handke

Moderator
Mitarbeiter
2. Juli 2009
3.255
184
Hürth
#32
"Nicht lieferbar" als Versandinfo importieren wäre ziemlich fatal. Durch den Import wechselt der Lieferschein in Versendet, wodurch der Käufer die Versandbestätigung erhält.

Für solche Fälle hilft wiederum nur eine Sonderprogrammierung, z. B. durch einen versierten Servicepartner, der dir dann irgendwelche anderen beliebigen Dinge auslöst .. z. B. Nachbestellung bei einem anderen Dropshipper, oder Infomail an den Kunden schicken, dass nicht geliefert werden kann oder oder oder.

Leider kein 0-8-15 Szenario, für das es eine fertige Lösung gibt.

Versandinfo steckt in den Paketen, Pakete in den Lieferscheinen, an die Informationen kommst du aus dem Kontext nur über for-Schleifen in DotLiquid. Schon etwas komplexer und aufwändiger. Einfacher dürfte es mit SQL-Abfragen sein.
 

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
891
50
#33
Hallo Stephan,

es ist merkwürdig. Wir hatten das Projekt im Weihnachtsgeschäft ruhen lassen.
Nun soll es vollendet werden, nur liest der Packtisch die ImportDatei nicht mehr ein.
Alle Einstellungen sind unverändert, es wurde kein Update ausgeführt, und der manuelle Import funktioniert auch, was die Korrektheit der Einstellungen bestätigt.
Packtisch und Worker laufen. Hast Du eine Idee?

VG
 

Xantiva

Sehr aktives Mitglied
28. August 2016
1.162
149
Düsseldorf
#34
Keine Idee für Deine aktuelle Frage, aber wenn Du sowieso ein Tool brauchst / schreiben lässt, was XML nach CSV wandelt, dann wäre das evtl. auch in der Lage, die "Sonderfälle" zu behandeln. Und wenn es im einfachsten Fall eine Mail schickt was nicht lieferbar ist, etc.
 

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
891
50
#35
Alles bereits erledigt. Danke. Nur die aktuelle Frage ist noch offen.
Wir bekommen die Versanddaten nicht automatisiert in die offenen Lieferscheine importiert, weil der Packtisch die Daten nicht abholt. :confused:
 

Stephan Handke

Moderator
Mitarbeiter
2. Juli 2009
3.255
184
Hürth
#36
Werden die Daten mindestens einmal eingelesen, wenn du den JTL- Packtisch+ schließt und wieder startest?

Und sind die Pfade noch korrekt und der Sendungsdatenimport aktiviert? JTL-Packtisch+ > Einstellungen > Versand

Falls ja, mal bei uns im Support über ein Ticket melden.
 

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
891
50
#37
Werden die Daten mindestens einmal eingelesen, wenn du den JTL- Packtisch+ schließt und wieder startest?
Nein, die Daten werden überhaupt nicht eingelesen. Normalerweise holt sich der Packtisch die Datei aus dem Verzeichnis, liest diese ein, und erstellt beim "ersten Einlesen"
auch noch ein "Backup Verzeichnis" in dem angegeben Verzeichnis.

Die Pfade sind alle korrekt, der Sendungsdatenimport ist aktiv. Der Packtisch und Worker laufen.

Ich öffne ein Ticket.
 

unblack

Gut bekanntes Mitglied
23. November 2007
341
8
#38
Ich hänge mich hier mal kurz mit einer Verständnisfrage rein. Sehe ich das richtig, dass die Wawi bzw. Packtisch beim Sendungsdatenimport immer *eine* Datei *pro* Versanddienstleister braucht?

Bzw. Klartext: Aufträge werden aus der JTL-Wawi als Fulfillment-Auftrag (= von meinem Kunden) an einen externen Dienstleister (= mich) übergeben. Ich setze je nach Sendung den günstigsten Versanddienstleister ein (Warenpost, DHL, DPD, Fedex usw), worauf der Kunde keinen Einfluss hat. Die Trackingdaten gebe ich normalerweise in *einer* Datei mit LS-Nummer;trackingcode;Versanddienstleister;Versanddatum zurück. Also zB

Code:
LS123;0034123456789012;DHL;22.01.2019 20:22
LS124;0199123456;DPD;22.01.2019 20:23
Wenn ich diese Datei jetzt beim Kunden in die Wawi einlesen und korrekt auf die bei ihm hinterlegten Versandarten mappen wollen würde, bliebe nur die Möglichkeit, für DPD und DHL getrennte Dateien zur Verfügung zu stellen, korrekt? Das könnte ich dann aber über den Packtisch entsprechend automatisieren, wenn ich für jede Versandart ein Import-Verzeichnis anlege, das entsprechend mit unserem sharepoint synchronisiert und vom Packtisch überwacht wird?
 

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
891
50
#39
Nagel mich nicht fest, ich kann dir nur sagen, wie wir das gelöst haben.
Deine Datei sieht ok aus.
Wir haben fürs Dropshipping eine gleichnamige Versandart angelegt.
Der Import der Lieferantendatei hat somit immer die Versandart "Dropshipping".
Über die Versanddaten Importeinstellungen werden die Spalten zugewiesen.
DHL, DPD usw. werden in die Versandinfos des Lieferscheins improtiert und stehen bei uns im "Hinweis".
Datum und Trackingnummer können auch importiert werden.

Sollte Dir das so nicht reichen, dann vermute ich, musst Du für jede Versandart eine Datei erstellen,
und Dein Kunde muß mehrere Importvorlagen anlegen.
 

unblack

Gut bekanntes Mitglied
23. November 2007
341
8
#40
Ok, danke für die Info. Damit ist aber die Versandart noch nicht richtig gemappt, d.h. die Wawi weiß dadurch ja nicht, welchen Tracking-Link sie nutzen muss. Man könnte hier jetzt einen Workflow machen, der die Versandarten gemäß dem Hinweis überschreibt.
Mehr noch bei mir: der Kunde muss die Versandinfos an Shopware zurückspielen, allerdings hat er dort nur "Standardversand" als Versandart. Da muss ich mir das eh nochmal zu Gemüte führen, wie das dann abgeglichen wird.