felix.bauerschaefer
Sehr aktives Mitglied
Hallo alle miteinander,
Ich habe schon lange einen Gedanken, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht: Ich möchte mich seit einiger Zeit selbstständig machen.
Schon im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung dachte ich häufig darüber nach – besonders gemeinsam mit einem Kollegen, den ich während der Ausbildungszeit kennengelernt habe. Auch familiär bedingt, weil ich lange im familiengeführten Startup/Familienunternehmen gearbeitet habe.
Jetzt habe ich in den letzten drei Monaten die Segel neu gesetzt: neues Auto, neue Wohnung, neue Umgebung. Nur der passende Job fehlt noch.
Ich bin 26 Jahre alt. Seien wir ehrlich – viele überschätzen sich bei solchen Vorhaben. Ich will mich nicht in eine Kette von Menschen einreihen, die zwar die richtige Idee zur falschen Zeit hatten oder nicht genügend Mittel verfügten. Es gibt unzählige Rechtfertigungen und Gründe, warum etwas nicht klappt, scheitert, wollte oder sollte. Das ist okay; aus Rückschlägen lernt man.
Natürlich werde ich vorher einen Business‑Plan erstellen. Wie viele andere in meiner Region möchte ich mich jedoch als Service‑Partner für JTL‑Produkte positionieren. Ich komme aus dem Raum Hannover.
Im Design‑ und Entwicklungsbereich kann ich bei der Gestaltung von Child‑Templates unterstützen; bisher habe ich hauptsächlich mit JTL‑WWS bzw. JTL‑ Shop gearbeitet. Mir fehlt noch etwas Grundwissen zu MSSQL, WMS, Multichannel und administrativen Themen, die für viele Unternehmen wichtig sind. Trotzdem fühle ich mich mental bereit, mich in diese Bereiche einzuarbeiten – sie liegen auch in meinem privaten Interessensfeld.
Wie viele habe ich nicht zwingend die formale Ausbildung oder alle Qualifikationen, die dafür nötig wären. Viele kommen aus dem IT‑Umfeld, besitzen einen höheren Abschluss als Fachinformatiker oder haben vorher in anderen Branchen gearbeitet und mehrere Ausbildungen hinter sich. Sicher gibt es hier deutlich kompetentere Fachleute, doch: Teamwork makes the dream work. Ich denke nicht, dass ich sofort alles perfekt beherrschen muss – solange ich die Grundlagen solide beherrsche, reicht das für den Anfang.
Dieses „Schweizer Taschenmesser“ zu sein, also nicht nur eine scharfe Klinge, könnte mir bei der Firmengründung sehr helfen. Natürlich besucht man dafür Schulungen; vieles lässt sich besser persönlich bei Connect‑Events besprechen und netzwerken.
Ich war nie wirklich ein Erfinder, sondern eher jemand, der zunächst für sich selbst etwas baut. Geplant ist, das Ganze als zweites Standbein neben einer Tätigkeit in der Werbetechnik‑ bzw. Agenturbranche zu etablieren. Dafür brauche ich vor allem Kapital und Produktionswissen, um die Feinheiten zu verstehen und ein gutes Gespür für die Kundenbedürfnisse zu entwickeln.
Jetzt stelle ich mir die (ein wenig freche, aber für mich berechtigte) Frage: Ab wann wisst ihr, dass es an der Zeit ist, den Schritt zu wagen? Ich möchte damit mein Einkommen sichern und aus einer schwierigen Phase herauskommen. Langfristig will ich für meine Partnerin und mich eine stabile finanzielle Zukunft aufbauen. Viele gehen mit ähnlichen Hintergedanken an solche Vorhaben heran.
Schreibt mir gern eure Erfahrungen in die Kommentare oder sendet mir eine Direktnachricht ( PN/DM). Ich würde mich freuen, mich mit euch auszutauschen und vielleicht ein paar Tipps zu erhalten.
Letztlich kann mir niemand die Entscheidung abnehmen – das bleibt meine Verantwortung. Aber ich wäre dankbar für mögliche Warnungen oder Denkanstöße. Ein guter Unternehmer braucht Selbstbewusstsein, Glauben an die eigenen Fähigkeiten und ein klares Bild von Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenzial. Warum sollte ich das einem Unternehmen schenken, das meine Leistungen nicht zu schätzen weiß? Vielleicht klettere ich nie die Hierarchie hinauf, weil meine Bewerbung nicht den üblichen Qualifikationsstandards entspricht (z. B. Hochschulreife, Notendurchschnitt < 2,0).
Mit 30 Jahren Berufserfahrung in nahezu allen gängigen Programmiersprachen und bereits drei Facharbeiten zur theoretischen Quantenphysik (etwas überspitzt, zugegeben) fühle ich mich manchmal, als würde mir die Arbeit „madig geredet“ und es würden extrem hohe Anforderungen gestellt. Dabei geht es natürlich um Service‑Leistungen: Die Kundenwünsche zu erfüllen, ohne dabei den eigenen Kopf zu verlieren. Große Projekte sollten rechtzeitig abgegeben oder konsequent durchgezogen werden.
Ich habe bereits Vorstellungen, welche Kundensegmente (Branchen) ich ansprechen möchte, um den Überblick zu behalten und nicht alles gleichzeitig zu übernehmen. Dennoch frage ich mich, ob das ausreichend ist. Buchhaltung, Finanzen und Excel‑Kenntnisse gehören selbstverständlich dazu; als Selbstständiger muss man sich mit Bürokratie, BWA, Inventuren und Prognosen auseinandersetzen und diese idealerweise vor Quartalsende abschließen.
Naja ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche.
Edit: Ich habe nochmal eine KI darüber lesen lassen um Satzbau, Grammatik zu überprüfen. Danke für den Hinweis @Steffen80 ja Deutsch ist meine Muttersprache. Habe den Text mir zwar laut einmal im Kopf durchgelesen.
Doch in Schrift, Form hatte ich schon immer meine Probleme gehabt Gedanken konkret zu artikulieren.
Mit freundlichen Grüßen
Felix Bauerschäfer
Ich habe schon lange einen Gedanken, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht: Ich möchte mich seit einiger Zeit selbstständig machen.
Schon im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung dachte ich häufig darüber nach – besonders gemeinsam mit einem Kollegen, den ich während der Ausbildungszeit kennengelernt habe. Auch familiär bedingt, weil ich lange im familiengeführten Startup/Familienunternehmen gearbeitet habe.
Jetzt habe ich in den letzten drei Monaten die Segel neu gesetzt: neues Auto, neue Wohnung, neue Umgebung. Nur der passende Job fehlt noch.
Ich bin 26 Jahre alt. Seien wir ehrlich – viele überschätzen sich bei solchen Vorhaben. Ich will mich nicht in eine Kette von Menschen einreihen, die zwar die richtige Idee zur falschen Zeit hatten oder nicht genügend Mittel verfügten. Es gibt unzählige Rechtfertigungen und Gründe, warum etwas nicht klappt, scheitert, wollte oder sollte. Das ist okay; aus Rückschlägen lernt man.
Natürlich werde ich vorher einen Business‑Plan erstellen. Wie viele andere in meiner Region möchte ich mich jedoch als Service‑Partner für JTL‑Produkte positionieren. Ich komme aus dem Raum Hannover.
Im Design‑ und Entwicklungsbereich kann ich bei der Gestaltung von Child‑Templates unterstützen; bisher habe ich hauptsächlich mit JTL‑WWS bzw. JTL‑ Shop gearbeitet. Mir fehlt noch etwas Grundwissen zu MSSQL, WMS, Multichannel und administrativen Themen, die für viele Unternehmen wichtig sind. Trotzdem fühle ich mich mental bereit, mich in diese Bereiche einzuarbeiten – sie liegen auch in meinem privaten Interessensfeld.
Wie viele habe ich nicht zwingend die formale Ausbildung oder alle Qualifikationen, die dafür nötig wären. Viele kommen aus dem IT‑Umfeld, besitzen einen höheren Abschluss als Fachinformatiker oder haben vorher in anderen Branchen gearbeitet und mehrere Ausbildungen hinter sich. Sicher gibt es hier deutlich kompetentere Fachleute, doch: Teamwork makes the dream work. Ich denke nicht, dass ich sofort alles perfekt beherrschen muss – solange ich die Grundlagen solide beherrsche, reicht das für den Anfang.
Dieses „Schweizer Taschenmesser“ zu sein, also nicht nur eine scharfe Klinge, könnte mir bei der Firmengründung sehr helfen. Natürlich besucht man dafür Schulungen; vieles lässt sich besser persönlich bei Connect‑Events besprechen und netzwerken.
Ich war nie wirklich ein Erfinder, sondern eher jemand, der zunächst für sich selbst etwas baut. Geplant ist, das Ganze als zweites Standbein neben einer Tätigkeit in der Werbetechnik‑ bzw. Agenturbranche zu etablieren. Dafür brauche ich vor allem Kapital und Produktionswissen, um die Feinheiten zu verstehen und ein gutes Gespür für die Kundenbedürfnisse zu entwickeln.
Jetzt stelle ich mir die (ein wenig freche, aber für mich berechtigte) Frage: Ab wann wisst ihr, dass es an der Zeit ist, den Schritt zu wagen? Ich möchte damit mein Einkommen sichern und aus einer schwierigen Phase herauskommen. Langfristig will ich für meine Partnerin und mich eine stabile finanzielle Zukunft aufbauen. Viele gehen mit ähnlichen Hintergedanken an solche Vorhaben heran.
Schreibt mir gern eure Erfahrungen in die Kommentare oder sendet mir eine Direktnachricht ( PN/DM). Ich würde mich freuen, mich mit euch auszutauschen und vielleicht ein paar Tipps zu erhalten.
Letztlich kann mir niemand die Entscheidung abnehmen – das bleibt meine Verantwortung. Aber ich wäre dankbar für mögliche Warnungen oder Denkanstöße. Ein guter Unternehmer braucht Selbstbewusstsein, Glauben an die eigenen Fähigkeiten und ein klares Bild von Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenzial. Warum sollte ich das einem Unternehmen schenken, das meine Leistungen nicht zu schätzen weiß? Vielleicht klettere ich nie die Hierarchie hinauf, weil meine Bewerbung nicht den üblichen Qualifikationsstandards entspricht (z. B. Hochschulreife, Notendurchschnitt < 2,0).
Mit 30 Jahren Berufserfahrung in nahezu allen gängigen Programmiersprachen und bereits drei Facharbeiten zur theoretischen Quantenphysik (etwas überspitzt, zugegeben) fühle ich mich manchmal, als würde mir die Arbeit „madig geredet“ und es würden extrem hohe Anforderungen gestellt. Dabei geht es natürlich um Service‑Leistungen: Die Kundenwünsche zu erfüllen, ohne dabei den eigenen Kopf zu verlieren. Große Projekte sollten rechtzeitig abgegeben oder konsequent durchgezogen werden.
Ich habe bereits Vorstellungen, welche Kundensegmente (Branchen) ich ansprechen möchte, um den Überblick zu behalten und nicht alles gleichzeitig zu übernehmen. Dennoch frage ich mich, ob das ausreichend ist. Buchhaltung, Finanzen und Excel‑Kenntnisse gehören selbstverständlich dazu; als Selbstständiger muss man sich mit Bürokratie, BWA, Inventuren und Prognosen auseinandersetzen und diese idealerweise vor Quartalsende abschließen.
Naja ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche.
Edit: Ich habe nochmal eine KI darüber lesen lassen um Satzbau, Grammatik zu überprüfen. Danke für den Hinweis @Steffen80 ja Deutsch ist meine Muttersprache. Habe den Text mir zwar laut einmal im Kopf durchgelesen.
Doch in Schrift, Form hatte ich schon immer meine Probleme gehabt Gedanken konkret zu artikulieren.
Mit freundlichen Grüßen
Felix Bauerschäfer
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