Verpackungsverordnung

wood-deSign

Aktives Mitglied
26. August 2008
594
0
Geilenkirchen
AW: Verpackungsverordnung

Hallo,

Wie bitte? "Du erst wieder ...", es geht in keiner Weise um "Faulheit"! Oder was willst Du noch "verstrickt" andeuten?

Hast Du Komplett in den Faschen Hals bekommen.

Das war so gemeint, dass wenn jemand alle 10 tage neues Verpackungmaterial bestellen muss, kann er auch alles an Hand der Rechnungen am ende des Jahres Adideren und nicht direkt bei jedem Kauf.

Also bitte wieder runterfahren. Wollte nix andueten.

Grus, Frank
 

Marcel

Sehr aktives Mitglied
14. September 2006
7.153
5
AW: Verpackungsverordnung

@Marcel, sorry wenn's genervt hat, aber Du verstehst Deine lieben User noch lange "NICHT immer richtig...
Bei aller Liebe - aber ich glaub eher, daß Du den eigentlichen Sinn und unser Anliegen in diesem Thread nicht wirklich verstanden hast :redface:.
Aber lassen wir das lieber - wir werden es sicher auch so hinbekommen ;)

Nix für ungut und schönes Wochenende :)
 

rainers

Aktives Mitglied
30. August 2007
50
0
AW: Verpackungsverordnung

Hallo,


also ich denke wir müssen mal unterscheiden zwischen der

1. Verkaufsverpackung

2. Versandverpackung.

Mir geht es in erster Linie um die Verkaufsverpackung. Wenn ich was in Flaschen, Dosen abfülle muss ich die Verkaufsverpackung sprich die Flasche registrieren. Und dieses Gewicht und die Art muss beim Artikel gespeichert sein. Nachdem ich beim Import auch Produkte mit Kartonumverpackung habe ist dies auch eine Verkaufsverpackung ähnlich der Cornflakesschachtel und diese muss auch registriert werden.

d. h. ich benötige wie bereits geschrieben für die Verkaufsverpackung
a) eine Tabelle in der ich die Art der Verkaufsverpackung erfassen kann
b) eine Tabelle die zum Artikel und seinen Variationen verknüpft ist in die die Artikel ID, Verkaufsverpackung ID und deren Gewicht gespeichert wird.
c) eine Auswahlmöglichkeit nach verkauften Artikeln mit Absummierung der einzelnen Verpackungsarten und deren Gewicht, mit zwischensummen für einzelne Länder wohin exportiert wurde.

Für die Versandverpackung könnte ich mir folgende Lösungen vorstellen:
a) pragmatisch: Wiegen der gekauften Verpackungsmaterialien am Jahresanfang, zuzüglich Nachkäufe und Wiegung am 31.12. und dann kann ich die Gewichte ja entsprechend errechnen.

b) in der Wawi: hier wirds schwierig,für jede Schachtel ein eigenes Produkt anlegen - Gewicht kann ja erfasst werden ich hab ja Styroboxen - die auch bezahlt werden,
- für das Füllmaterialmaterial hier sehe ich das Problem, daß ich bei jedem Versand das Füllmaterial wiegen muss und das ist blödsinnig, zeitaufwendig und nicht praktikabel.

c) eine Mischung aus a und b. Füllmaterial wiegen Zugänge und am Jahresende wieder wiegen und Summe bilden.
Schachteln aus der Wawi ermitteln und absummieren.

mfg

Rainer
 

Marcel

Sehr aktives Mitglied
14. September 2006
7.153
5
AW: Verpackungsverordnung

Hallo Rainer,

also ich denke wir müssen mal unterscheiden zwischen der

1. Verkaufsverpackung

2. Versandverpackung.

Jein - einen wirklichen Unterschied macht es ja insofern nicht, da die einzelnen "Verpackungsmaterialien" in einer Art "Gesamtregister" von jedem selbst angelegt werden könnten. Ob dann ein Artikel oder insgesamt später sozusagen die "Sendung" verpackt wird, spielt dann insofern eine Rolle, wo man die entsprechenden Angaben vornimmt - also im Artikel oder im Auftrag.

In unseren Augen ist beides notwendig.

Wenn ich was in Flaschen, Dosen abfülle muss ich die Verkaufsverpackung sprich die Flasche registrieren. Und dieses Gewicht und die Art muss beim Artikel gespeichert sein.
Genau so sehen wir das eigentlich auch. Gilt eigentlich für jeden Fall, bei dem Artikel selbst erst noch verpackt werden müssen (Lebensmittel, alle möglichen Flüssigkeiten, Lose Ware, importierte Produkte, selbst hergestellte Waren usw.)


Für die Versandverpackung könnte ich mir folgende Lösungen vorstellen:
a) pragmatisch: Wiegen der gekauften Verpackungsmaterialien am Jahresanfang, zuzüglich Nachkäufe und Wiegung am 31.12. und dann kann ich die Gewichte ja entsprechend errechnen.
Ja, das wäre eine sehr pragmatische Lösung. Sicher denkbar und für viele Leute ausreichend. Mit ziemlicher Sicherheit würde aber sehr bald jemand ankommen und sagen, dass er die Materialien für den Versand ebenso "verwalten" möchte, wie die Materialen für die Artikelverpackungen... - wenn es drin ist, schadet es sicher nicht. Und wer es nicht braucht oder nicht nutzen möchte, lässt es sowieso bleiben. Bei vielen (schätzungsweise den meisten) Händlern ist es aber natürlich genau andersrum: all diejenigen, die "fertige" (und schon verpackte) Ware einkaufen (beim Großhandel, Hersteller etc.) und dann "einfach weiterverkaufen", dürfte in vielen Fällen die Artikelverpackung kaum interessieren, sondern vorrangig nur die Versandverpackung (und ggf. Füllmaterial).

b) in der Wawi: hier wirds schwierig,für jede Schachtel ein eigenes Produkt anlegen - Gewicht kann ja erfasst werden ...
Genau - bis hierhin seh ich da auch noch keine Schwierigkeit. Ob Flasche oder Karton spielt keine Rolle. Und die jeweiligen Einheiten für die verschiedenen angelegten Materialien sollten natürlich ebeso frei selbst festlgelegt werden können. Die "Zählung" der Kartons müsste also an dieser Stelle folglich nicht zwangsläufig als Gewicht erfolgen, sondern wäre ja auch genauso als Stückzahl möglich (was zur Folge hätte, dass man irgendwann natürlich trotzdem wieder anfangen müsste, das Gesamtgewicht auszurechnen).

- für das Füllmaterialmaterial hier sehe ich das Problem, daß ich bei jedem Versand das Füllmaterial wiegen muss und das ist blödsinnig, zeitaufwendig und nicht praktikabel.
Da stimm ich dir ebenfalls zu. Irgendwelche Styropor-Chips oder Flopak-Dinger wird man weder pro Sendung abwiegen noch sonstwie "registrieren" können, wie Du sagst: unpraktikabel. Diese müssten also anders erfasst werden.

c) eine Mischung aus a und b. Füllmaterial wiegen Zugänge und am Jahresende wieder wiegen und Summe bilden.
Schachteln aus der Wawi ermitteln und absummieren.
Auf sowas würde es wohl hinauslaufen, seh ich auch so. Gut, wenn man es "komfortabel" möchte, findet sich bestimmt auch eine Möglichkeit, irgendwie im "Gesamtregister der Verpackungsmaterialien" sozusagen manuell irgendwelches Füllmaterial zu erfassen, so daß am Ende des Jahres eben noch X Säcke Füllmaterial à Y kg hinzukommen.

Insgesamt deckt sich das also sehr gut mit unseren Ideen zu dem Thema :)
 

gerhard5302

Sehr aktives Mitglied
AW: Verpackungsverordnung

Eure Diskussion dreht sich wieder mal im Kreis. Schallys ellenlange Texte hab ich erst gar nicht ganz gelesen. Dafür fehlt mir die Zeit. ;)

Meine Meinung, und damit stehe ich sicher auch nicht alleine da:

Der 0815 Versandhändler kann leicht nach der Anzahl der Pakete und dem eingekauften Verpackungsmaterial rechnen.

Ich habe keine Zeit und keine Lust bei jedem Auftrag und jedem Artikel schon bei Bestellung zu überlegen, in welchen Karton paßt das wohl rein und was brauch ich da noch für Luftpölster dazu.

Ist ja ein Irrsinn das bei einem Auftrag (einer Onlinebestellung) in der WaWi schon vorher alles genau zu wissen und einzutragen. Da werden wir ja nie fertig.
Wenn ich 20 verschiedene Produkte zusammen packe, weiß ich erst hinterher, was und wie wir es verpackt haben. Ergo interessiert das die WaWi genau gar nicht. Denn da ist der Auftrag samt Rechnung längst fertig.

Liebe JTL Entwickler:
Macht es (Euch) bitte nicht noch komplizierter und umständlicher. Ihr solltet nicht versuchen, den Händlern (uns) alles abzunehmen. Das funktioniert in der Praxis oft ganz anders. Alle vereinzelte Sonderfälle kann man mit einer WaWi von der Stange nie abdecken.
Ich würde dringen empfehlen, jetzt wegen der deutschen Verpackungsverordnung gar nichts an der WaWi ändern! Es gibt an sämtlichen JTL Produkten mehr als genug andere, weit ältere, offene Baustellen an allen Ecken und Enden.

lg
Gerhard
 

Marcel

Sehr aktives Mitglied
14. September 2006
7.153
5
AW: Verpackungsverordnung

Vielleicht gibt es ja aber nicht nur "0815 Versandhändler", für die eine Erfassung bestimmter Verpackungsmaterialien in der Wawi durchaus sinnvoll wäre. Zwei User mit entsprechenden Begründungen für eine derartige Funktion gibt es allein in diesem Thread und weitere ähnliche Anfragen hierzu gibt es ebenfalls. Liegt natürlich ein wenig in der Natur der Sache, wenn in Deutschland eben nun zum Jahresbeginn diese ganze Sache eingeführt wurde.

Ich wüsste aber auch nicht, warum irgendwelche bisherigen Arbeitsabläufe dadurch komplizierter werden sollten. Wer es nicht braucht oder nicht nutzen möchte, der lässt es eben.
 

rainers

Aktives Mitglied
30. August 2007
50
0
AW: Verpackungsverordnung

Hallo Gerhard,


importierst du deine Tinten selber? Wenn ja bist du der Inverkehrbringer und musst die Verkaufsverpackung der Tinten sprich die Kunstoffflasche... oder Umverpackung registrieren und gewichtlich festhalten. d.h. für jede verkaufte Flasche musst du dann
entweder eine Strichliste führen oder du hast die Verpackungsart und das Gewicht in der Wawi.

Es geht nicht nur um den "Versandkarton und das Füllmaterial".

gruß

Rainer
 

gerhard5302

Sehr aktives Mitglied
AW: Verpackungsverordnung

Hallo Gerhard,
importierst du deine Tinten selber? Wenn ja bist du der Inverkehrbringer und musst die Verkaufsverpackung der Tinten sprich die Kunstoffflasche... oder Umverpackung registrieren und gewichtlich festhalten. d.h. für jede verkaufte Flasche musst du dann entweder eine Strichliste führen oder du hast die Verpackungsart und das Gewicht in der Wawi.

Es geht nicht nur um den "Versandkarton und das Füllmaterial".

gruß

Rainer

Und? Wo ist das Problem? Ich kaufe die leeren Flaschen plus Verschlüsse. In 1 Karton sind z.B. 1800 Flaschen für 30ml, Gesamtgewicht 5,8 kg. Dann das Gleiche noch für 50ml, 100ml, 250ml, 500ml und 1.000ml Flaschen. Das sind so ca. 10 Lieferungen pro Jahr. Das ergibt ein Durchschnittsgewicht pro Flasche von x Gramm

Bevor ich das für jeden Auftrag in der Wawi einzeln erfaßt habe, hab ich das in 3 Minuten nach dem Einkauf der Leerflaschen berechnet. Und ein Auftrag bei uns besteht ja nicht nur aus einer Tintenflasche.

Ich führe auch ganz sicher keine Strichliste. Ich zahl einfach für z.B. 20.000 Flaschen mal x Gramm und fertig.
Aber Achtung: Nur für die in Deutschland ausgelieferten Flaschen, weil für die in Österreich zahl ich ja in Österreich sowieso und extra. Genau wie übrigens jeder Textil-, Spielzeug-, Schmuchhändler oder Schuhverkäufer etc. , der von Deutschland nach Österreich liefert. Der wird sich hier auch extra reegistrieren müßen. Sonst ist ihm die Klage vom Mitbewerb garantiert. :eek: Weil es kann ja nicht angehen, daß die Ösis in DE zahlen müssen und umgekehrt nicht.

Hab ich dann bis Ende 2009 in Deutschland nur 18.720 Flaschen verkauft, ist es auch egal. Dann schenke ich Eurem Staat gerne die paar Groschen und hab keine Arbeit mehr damit.

lg
Gerhard
 

rainers

Aktives Mitglied
30. August 2007
50
0
AW: Verpackungsverordnung - Verkaufsverpackung

Hallo Gerhard,

es geht ja nicht
Bevor ich das für jeden Auftrag in der Wawi einzeln erfaßt habe, hab ich das in 3 Minuten nach dem Einkauf der Leerflaschen berechnet. Und ein Auftrag bei uns besteht ja nicht nur aus einer Tintenflasche.
darum das Gewicht bei jedem Auftrag zu erfassen sondern
bei den einzelnen Artikeln

sprich 50 ml Tinte 5 gr Kunststoff und 3 gr Karton (bei Umverpackung)
100 ml tinte 10 gr Kunststoff ....

d.h. Du erfasst das Gewicht einmal und bekommst dann bei einer Auswertung das Gesamtgewicht mitgeteilt.

gruß

Rainer
 

gerhard5302

Sehr aktives Mitglied
AW: Verpackungsverordnung

Was würde sich da ändern bzw. verbessern und vereinfachen?
Ich weiß doch auch so (nach dem Einkauf des Verpackungsmaterials), wieviel tausend Flaschen und Verkaufskartons für die Refillsets ich im Jahr gebraucht haben. Und wieviel Pakete ich mit DPD nach Deutschland geschickt habe.

Oder sagt mir die Wawi dann wieviel Flaschen in welcher Größe und wieviele Verkaufskartons in den Paketen nach Deutschland waren und wieviel nach Österreich und wieviel nach Ungarn, in die Slowakei oder in die Niederlande? Weil in der Wawi bringt es ja nur was für die Statistik, wenn das zumindest für ganz Europa einzeln aufgeschlüsselt dargestellt werden könnte. :cool:
Eine Verpackungsverordnung bzw. Pflicht zur Lizenzzahlung an Entsorgungsunternehmen gibt es ja nicht erst seit 1. Jänner 2009 und ist auch keine deutsche Erfindung, siehe z.B. ARA Altstoff Recycling Austria AG -*ALTSTOFF RECYCLING AUSTRIA AG

Und was ist mit den abgefüllten Flaschen alleine, ohne die üblichen Refillsetverpackungen aus Karton? Oder wenn wir an andere Händler nur die leeren Flaschen liefern und die dann selbst abfüllen? Wie kann die Wawi von alleine unterscheiden und richtig zuordnen, wofür die 50 ml Flasche verwendet wurde? War sie nun eine "Verpackung" für meine lose Tinte oder war sie eine Handelsware, die wiederum selbst verpackt wurde?

Was mache ich, wenn in einem Versandpaket an den Kunden z.B. Refillsets sind, originale Canon oder HP Tintenpatronen, selbst importierte Nachbaupatronen, Tinten in Flaschen, ein paar Packungen Fotopapier, Overheadfolien, Lasertonerkartuschen in Kartons mit Beutel und Inlets....? Wird dann die Liste mit dem Verpackungsmaterial pro Bestellung 5 Seiten lang? Zu beachten ist ja dabei auch die Unterteilung in Material, daß schon Canon oder HP lizenziert hat und für da ich sicher nicht nochmals zahlen werden.
Ist das im Sinne der Abfallvermeidung? Wer zahlt den zusätzlichen personellen Aufwand?

Ob das den programmiertechnischen Aufwand in der JTL WaWi wirklich rechtfertigt? Weil wenn schon, denn schon. Von halbherzigen Lösungen hat niemand was, dann lieber gleich ganz weg lassen. Und jeder soll sich mit Excel selbst eine monatliche / jährliche Statistik machen.
Aber natürlich: Wenn JTL meint, genau das wäre jetzt plötzlich ganz wichtig - soll sein. Ich freu mich schon auf das laute Schreien von Leuten, die schon seit ein, zwei Jahren oder noch länger auf andere Sachen nur in der WaWi warten ( Inventur, Statistik, Bestellwesen, Formulardesigner uva.). Genau die JTL Kunden werden dann nämlich das Warten, Hinhalten und Vertrösten auch irgendwann satt haben und sich doch anders orientieren.

lg
Gerhard
 

rainers

Aktives Mitglied
30. August 2007
50
0
AW: Verpackungsverordnung

Hallo Gerhard,

diese Statistik sehe ich als Zweiten Schritt.

Zuerst würde mir reichen, dass ich diese Arten und deren Gewichte beim Artikel zuordnen kann. Und das ist aus Programmierersicht kein zu großer Aufwand. (2 Tabellen und Masken ergänzen sollte ausreichen)

Die Statistik könnte dann mit dem Statistikmodul ausgeliefert werden, da steckt dann noch mehr Gehirnschmalz dahinter. Z.B. Auswertung der Rechnungen (Endkunden, B2B,Export) und Absummierung der Gewichte nach verkauften Produkten.

Wenn du die leeren Flaschen auch verkaufst ist das Handelware und du hast ein Produkt erfasst und bei diesem Produkt ist keine Verkaufsverpackung erfasst. Es sei denn du lizensierst dieses Produkt für deine Händler, dann müsstest Du auch hier ein Gewicht/Art erfassen und hättest es dann später in der Statistik mit drin.

Was mache ich, wenn in einem Versandpaket an den Kunden z.B. Refillsets sind, originale Canon oder HP Tintenpatronen, selbst importierte Nachbaupatronen, Tinten in Flaschen, ein paar Packungen Fotopapier, Overheadfolien, Lasertonerkartuschen in Kartons mit Beutel und Inlets....? Wird dann die Liste mit dem Verpackungsmaterial pro Bestellung 5 Seiten lang? Zu beachten ist ja dabei auch die Unterteilung in Material, daß schon Canon oder HP lizenziert hat und für da ich sicher nicht nochmals zahlen werden.
Ist das im Sinne der Abfallvermeidung? Wer zahlt den zusätzlichen personellen Aufwand?

Verabschiede dich mal von der Ansicht Versandpaket. Wie bereits geschrieben gibt es eine
Versandverpackung = Versandkarton und Füllmaterial (Chips etc)
und eine Verkaufsverpackung = Kunststoffflasche, Kartonumverpackung, Plastikdose, Glasflasche ...

Du musst Deine Artikel einzeln betrachten.

Bei Deinen selbstimportierten Nachbaupatronen bist Du der Erstinverkehrbringer und musst diese dann registrieren. Sind diese in Kunststoff eingeschweisst? Haben diese dann noch eine Kartonumverpackung? Wenn ja musst Du den Kunststoff und die Kartonumverpackung registrieren. Wenn die dann noch als Set in einem zusätzlichen Karton anbietest müsstest Du diesen auch registrieren.

In der Artikelverwaltung könnte das dann so aussehen:

Patrone schwarz 1,5 gr Kunststoff 3 gr Karton
Patrone magenta, cyan, gelb jeweils dasselbe

Set: 6 gr Kunststoff, 30 gr Karton ( 12 gr Patronen + 18 gr Setkarton)

Diese Werte erscheinen nicht auf dem Lieferschein oder auf der Rechnung. Es sind sog. "interne Werte" die für Statistiken oder Auswertungen benötigt werden.

So und am Jahresende lässt Du eine Statistik über die Rechnungen des Jahres laufen:

wieviele Einzelpatronen wurden wohin verkauft (Endk., B2B, Export)
wieviele Sets wurden wohin verkauf (....)

und Du bekommst dann die Summe der Verkaufsverpackungen der von Dir in Verkehr gebrachten Artikel.

Hoffe es wurde etwas klarer.
 

D********t

Guest
AW: Verpackungsverordnung

Also ich muss gerhard5302 völlig recht geben, er schreibt genau das, was ich am Anfang dieses Threads auch schonmal geschrieben habe. Macht in der WaWi bitte erstmal nichts wegen der VerpackV, es gibt Dinge die sind elementar wichtiger, wie z.B. Bestellwesen oder offene Warenkörbe im Shop, der Formulareditor ist ja zum Glück schon im Betatest. Für die verwendeten Kartons mach ich ne Strichliste, bei Kleberollen wird ein Strich mit jeder neu angefangenen Rolle gamacht, genau so bei jeder neu angefangenen Luftpolsterrolle. ES IST ABSOLUTER SCHWACHSINN, DAS BENÖTIGTE VERPACKUNGSMATERIAL IN DER WAWI FÜR JEDE EINZELNE SENDUNG AUFZUSCHLÜSSELN! Ist schon komisch, kaum kommt einen neue Verordnung, sind die Entwickler plötzlich voll am rödeln, während wirklich wichtigere Dinge wieder nach hinten geschoben werden, nur weil einige Leute hier zu faul sind, ne Strichliste zu führen. Ich will mit der WaWi meine Auftrage möglichst schnell abwickeln, und nicht noch in tausend Festern irgendwelche Kartons und Materialien anklickern müssen! Jeder hier ist glaub ich fähig, sich mit Excel ne Tabelle für seine verbrauchten Materialien zu erstellen und auszudrucken, seine Striche machen, das gewicht je nach verbrauchten Materialien am Monatsende zusammenzurechnen, fertig.
 

rainers

Aktives Mitglied
30. August 2007
50
0
AW: Verpackungsverordnung

Hallo Dunkelwelt

Für die verwendeten Kartons mach ich ne Strichliste, bei Kleberollen wird ein Strich mit jeder neu angefangenen Rolle gamacht, genau so bei jeder neu angefangenen Luftpolsterrolle.
.

Um die gehts ja auch nicht.

Es geht um die Verkaufsverpackung der Artikels: Sprich Tinte in Flasche muss die Flasche registriert sein bzw. du füllst Flüssigkeiten aus Großgebinden in Flaschen ab und verkaufst diese. Diese Flaschen musst Du registrieren und dafür zahlen, egal ob die Flasche vom Kunden bei Dir abgeholt wurde oder Du diese verschickst.

Du erfasst ja auch das Bruttogewicht des Artikels und zusätzlich gibt es halt noch die Möglichkeit die Gewichte und Art der "Verkaufsverpackung" (Flasche, Dose..) zu erfassen. Wo klickst Du da in tausenden Feldern rum? Das ist ein einmaliger Vorgang beim Artikel erfassen.
 

helminec

Gut bekanntes Mitglied
16. Mai 2008
897
13
Coburg
AW: Verpackungsverordnung

hallo,
ich muss mich auch mal melden, da ich zwar die materie flaschen uws. nicht kenne aber bei mir läuft das irgendwie anders, problemloser ab???
ich habe mich direkt telefonisch registriert, wurde nach produkten gefragt und wieviele kartons, füllmaterial, folie usw. ich jährlich brauche. daraufhin sagte ich, dass ich kein hellseher bin und lediglich angaben zu den vergangenen jahren im durchschnitt machen kann. also kartonagen x-mal, folie x-meter, styro-x-kg und ansonsten benutze ich zur polsterung zerknülltes papier alter zeitungen. die ironische frage ob er hiervon die blattanzahl wissen möchte wurde mit gelächter verabschiedet.
daraufhin bekam ich den betrag x genannt, kurze zeit später meinen vertrag und gut war. sollte ich ein sehr erfolgreiches jahr haben und wesentlich mehr kartonagen usw. verbrauchen solle ich mich nochmals melden.
also ich denke, dass hier bei weitem nicht alles so heiss gegessen wird wie es uns vorgekocht werden soll und einzig der zweck verfolgt wird mit möglichst viel panik möglichst viel kohle von uns zu ziehen.
nur als beispiel gerhard's fall. will dem jemand ernstlich was, müsste er alle seine 20.000 flaschen kaufen um prüfen zu können ob er nicht eine vergisst, oder sehe ich das falsch? denkt das spiel nur mal weiter, was ist mit rückgaben durch den kunden der meine styros rausnimmt und dafür knüllpapier reinlegt? soll ich das der wawi auch noch verklickern und mir am jahresende beim entsorger eine gutschrift über 3,8 gramm styros schreiben lassen?
ich denke dieser ganze wahnsinn hat system - und das heisst "her mit euren euros und davon soviel wie möglich".
fallt jetzt nicht über mich her, da ich wie gesagt nur über mich selbst diesbezüglich nachdenke und alles weitere gedanken zum ziel dieser verordnung und "was muss in der wawi" sein sind...
 

helminec

Gut bekanntes Mitglied
16. Mai 2008
897
13
Coburg
AW: Verpackungsverordnung

@gerhard

...oder jemand kauft 100ml tinte und will die dann aber in 1x50ml und 2x25ml und du hast nur 100er flaschen und musst umfüllen. dann tauscht der kunde eine 25er um weil die flasche etwas verschmutzt ist, erklär' das mal der wawi und den entsorgern??? irgendwo muss der bürokratische irrsinn auch mal ein ende haben...
 

gerhard5302

Sehr aktives Mitglied
AW: Verpackungsverordnung

@gerhard

...oder jemand kauft 100ml tinte und will die dann aber in 1x50ml und 2x25ml und du hast nur 100er flaschen und musst umfüllen. dann tauscht der kunde eine 25er um weil die flasche etwas verschmutzt ist, erklär' das mal der wawi und den entsorgern??? irgendwo muss der bürokratische irrsinn auch mal ein ende haben...

Guter Ansatz für unser Freunde oben:
Was passiert bei Gutschriften in der WaWi nach Rückgaben bzw. Widerruf? Die WaWi muß dann bitte schon auch wieder das Verpackungsmaterial zurück rechnen! Immerhin muß ja die Statistik stimmen. :biggrin:

lg
Gerhard
 

D********t

Guest
AW: Verpackungsverordnung

Zumal die Entsorger die Ergebnisse eh nur über den Daumen wollen, ich habe mich bei Baehr/Zentec erstmal mit 40€ für 100kg Pappe und 20kg Kunststoff angemeldet, im Vertrag steht ganz locker, das man das was man dann mehr oder weniger verbraucht einfach meldet und man zahlt nach oder bekommt zurück. Kontrollieren, ob Deine Angaben stimmen kann und wird garantiert niemand.
 

rainers

Aktives Mitglied
30. August 2007
50
0
AW: Verpackungsverordnung

Hallo

Was passiert bei Gutschriften in der WaWi nach Rückgaben bzw. Widerruf? Die WaWi muß dann bitte schon auch wieder das Verpackungsmaterial zurück rechnen! Immerhin muß ja die Statistik stimmen.
.

Wo ist das Problem, die Artikel werden ja dem Warenbestand gutgeschrieben und dafür gibt es ja dann Gutschriften etc..

Sieht halt dann die Statistik so aus:

Summe Verkauf
./. Summe aus Gutschriften ..
Summe tatsächlich.

Wie bereits gesagt es geht nicht um den Versandkarton.

Und wenn Du nicht Erstinverkehrbringer von verschiedensten Produkten in diversen Verpackungsarten bist hast Du ja auch kein Problem. Brauchst ja nur deine Strichliste für deine Kartons und Chips etc führen. Aber pass auf dass du nicht einen Strich doppelt machst wenn Du eine Schachtel einer Retoure wiederverwendest.