Überverkauf durch Variantenkäufe

Timme

Gut bekanntes Mitglied
17. Mai 2020
400
22
Hallo Zusammen,

ein Artikel A als Grundartikel ist 190 mal auf Lager. der Kunde kann 200 Stück kaufen.

Der Kunde kann die Menge 100 Stück ( 100 x A ) und 2 x 50 Stück ( 2 x 50 x A ) kaufen

Wie funktioniert das?
Weder Grundartikel A mit 1 Stück , noch die Mengen 50 Stück und 100 Stück erlauben Überverkäufe.

Handelt es sich hier um einen Bug, das der Shop nicht erkennt / zusammenrechnet, das die maximale kaufbare Menge, überschritten worden ist?
Es war ein Kaufvorgang.
 
27. März 2025
58
9
Firma
Prointegrum
Hallo, Stückliste wird in der Wawi berechnet und dann Bestand an den Shop gesendet. Der Shop berechnet Sie nicht nochmal. Hierdurch kann ein Kunde mehr kaufen als auf Lager verfügbar ist. Wenn es um den Verkauf in größeren Mengen geht, dann wäre hier ein Staffelpreis die Lösung.
 

Timme

Gut bekanntes Mitglied
17. Mai 2020
400
22
Ja ganz toll, also läuft man sehr schnell Gefahr in Lieferverzug zu kommen, wenn man normalerweise 1-3 Tage Lieferzeit hat und die Nachbestellung der Ware aber wesentlich länger dauert.
Also ist der Shop das Problem :/
Kann hier auch eine Abmahnung drohen, wenn man aufgrund dieses Problems nur Teilliefern kann?
 
27. März 2025
58
9
Firma
Prointegrum
Ja ganz toll, also läuft man sehr schnell Gefahr in Lieferverzug zu kommen, wenn man normalerweise 1-3 Tage Lieferzeit hat und die Nachbestellung der Ware aber wesentlich länger dauert.
Also ist der Shop das Problem :/
Kann hier auch eine Abmahnung drohen, wenn man aufgrund dieses Problems nur Teilliefern kann?
Also ein Abmahngrund sollte es nicht sein, das ist jedoch nur persönliche Meinung und keine Rechtsberatung. Der Shop ist bei korrekter Nutzung kein Problem. Besonders die Staffelpreise sollten bereits das Problem lösen.
 

Timme

Gut bekanntes Mitglied
17. Mai 2020
400
22
Wie läuft das dann mit dem Angebotsvorlagen für andere Markplätze?
Dann kann man das Angebot nicht mehr einfach exportieren wenn man mit Staffelpreisen arbeitet.
Für andere Marktplätze muss man klare Varianten / Mengen definieren.

Das mit den Staffelpreisen funktioniert auch nur, wenn man einen reinen Artikel ohne anderes Zubehör hat.
Bsp: Auf Lager 200m Wäschleine und 200 Klammern
Set 1: 200m + 200 Klammern ( 1 x Verfügbar )
Set 2: 150m + 150 Klammern ( 1 x Verfügbar )
Set 3: 100m + 50 Klammern ( 2 x Verfügbar )
usw.

Ich kann insgesamt 550m und 450 Klammern kaufen, im Grunde noch mehr, wenn ich noch weitere Sets hätte.
Mit Staffelpreise könnte man hier nicht arbeiten.
Selbst wenn man für die unzähligen Sets jeweils ein eigenes Angebot hat ( alles einzelne Vaterartikel ), gilt der Staffelpreis / die Mengenbegrenzung nur für den jeweiligen Vater.
Somit hätte ich viele Väter ( Set 1 + 2 + (2x) 3 ) im Warenkorb die alle einzeln kaufbar sind, aber durch die Nichtprüfung der Gesamtmenge, Fehlbestand hinterlassen.

Wenn wir jetzt bei der Wäscheleine noch unterschiedliche Farben und Stärken hinzunehmen, bleibt ja nichts anderes übrig als irgendwie mit Varianten zu arbeiten, da es sonst viel zu unübersichtlich wird in der Kategorie.
 
27. März 2025
58
9
Firma
Prointegrum
Wie läuft das dann mit dem Angebotsvorlagen für andere Markplätze?
Dann kann man das Angebot nicht mehr einfach exportieren wenn man mit Staffelpreisen arbeitet.
Für andere Marktplätze muss man klare Varianten / Mengen definieren.

Das mit den Staffelpreisen funktioniert auch nur, wenn man einen reinen Artikel ohne anderes Zubehör hat.
Bsp: Auf Lager 200m Wäschleine und 200 Klammern
Set 1: 200m + 200 Klammern ( 1 x Verfügbar )
Set 2: 150m + 150 Klammern ( 1 x Verfügbar )
Set 3: 100m + 50 Klammern ( 2 x Verfügbar )
usw.

Ich kann insgesamt 550m und 450 Klammern kaufen, im Grunde noch mehr, wenn ich noch weitere Sets hätte.
Mit Staffelpreise könnte man hier nicht arbeiten.
Selbst wenn man für die unzähligen Sets jeweils ein eigenes Angebot hat ( alles einzelne Vaterartikel ), gilt der Staffelpreis / die Mengenbegrenzung nur für den jeweiligen Vater.
Somit hätte ich viele Väter ( Set 1 + 2 + (2x) 3 ) im Warenkorb die alle einzeln kaufbar sind, aber durch die Nichtprüfung der Gesamtmenge, Fehlbestand hinterlassen.

Wenn wir jetzt bei der Wäscheleine noch unterschiedliche Farben und Stärken hinzunehmen, bleibt ja nichts anderes übrig als irgendwie mit Varianten zu arbeiten, da es sonst viel zu unübersichtlich wird in der Kategorie.
In dem Fall ist die Stückliste natürlich absolut korrekt. Hier ist es eher ein allgemeines Problem. Ich habe einen Lagerbestand aus dem Stücklisten errechnet werden, nach jedem Verkauf wird mein Lagerbestand verändert. Erst bei dieser Veränderung kann JTL prüfen welche Stücklisten noch möglich sind und die jeweiligen Bestände Aktualisieren. Wenn ich Artikel habe, bei denen ich weiß, dass ich hier oft Überverkäufe habe, dann muss ich zusätzlich noch Puffer oder Mindestbestände kalkulieren und meinen Wareneinkauf anpassen. JTL macht es hier schon wesentlich besser als viele andere, aber ein vollständiger Ausschluss von Überverkäufen ist nicht möglich. In der Sekunde wo der Kunde bei Amazon 2 Artikel kauft sind ja beide als Lagerbestand gepflegt und erst mit dem Kauf ändert sich das Ganze. Es gibt jedoch ausreichend Einstellungen um hier das Risiko weiter zu minimieren.
 

NoOne

Sehr aktives Mitglied
16. März 2024
654
224
Ist der Grundartikel ebenfalls im Shop aktiviert? Ansonsten funktioniert das nicht. Alle Stücklistenartikel müssen ebenfalls im Shop aktiv sein, dann sind auch keine Überverkäufe rein durch den Shop möglich. Lediglich wenn man mehrere Verkaufsplattformen hat gibt es da noch ein gewisses Restrisiko, weil die Lagerbestände der anderen Plattformen erst mit dem nächsten oder dem übernächsten Abgleich aktualisiert werden, je nachdem an welcher Stelle die Verkaufsplattform steht.