Neu Thermodrucker Zebra ZD621d oder ZT230?

whr-online

Aktives Mitglied
26. März 2014
35
0
Moin

Bevor jemand sagt, ich solle die Suche bemühen. Ich suche seit Wochen nach geeigneten Informationen und hoffe jetzt, dass mir hier jemand helfen kann.

Wir benötigen einen Thermodrucker mit LAN für DHL Etiketten (Bisher A6 Labels mit Laserdrucker). Er soll die Labels automatisch schneiden und übereinander ablegen. Gedruckt werden meist 100-200 Labels am Stück und insgesamt an die 10-15.000 im Monat.

Ich habe nun einmal den Zebra ZD621d und den ZT230 gefunden. Allerdings bin ich mir unsicher ob der günstigerere 620 reicht, oder wir doch den ZT230 nehmen müssten. Und was jeweils da für Rollen reinpassen.

Vielleicht suche ich schon zu lange (heute schon wieder 3h) und übersehe irgendwas. Aber so richtig schlüssig bin ich mir leider nicht, was hier der richtige wäre. Kann mir jemand aus Erfahrung eventuell helfen? Vielleicht hat auch jemand eine Idee als Alternative?

Vielen Dank vorab!

MfG
Sascha

 

SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
1.801
642
Wir haben den 420 im Einsatz. Wichtig: Brauchst Du Thermotransfer oder Thermodirekt? Wenn Thermotransfer dann t nicht d.
Der 420 schafft problemlos die von Dir angedachten Stückzahlen. Er kann die kleine Standardkerngröße (sorry hab grad nicht im Kopf wieviel Zoll das waren) intern und Du kannst im Zweifel von hinten zuführen wenn Du mit großen Kerngrößen und einer externen Aufhängung oder Dauerlabels arbeiten willst.

Fehler korrigiert: 420 nicht 620. Doofe Frage dazu: Wieso wollt Ihr die teure Varianten?
Im reinen Versand haben wir die ZD220 im Einsatz, langt dicke für die Menge an Labeln die Du beschreibst. Hat halt keinen Cutter, der geht aber ab 421.
Für den Preis des ZT230 kriegst Du im Zweifel zwei 421er mit Cutter. Oder drei ZD220 ;)
Hängt halt von Eurer Arbeitsweise ab. Wenn Ihr zentral druckt und dann die Label verteilt macht das Sinn, aber wenn Du mehrere Arbeitsplätze hast kannst Du da direkt mit 220er und Peeler arbeiten.
Ist schnell, einfach und Du hast im Zweifel Redundanz.
 
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whr-online

Aktives Mitglied
26. März 2014
35
0
Vielen Dank, wir arbeiten zentral. Ein Cutter ist immens wichitig, da ich mir vorstellen kann, dass es ansonsten eine Menge Mehrarbeit wird, die Labels alle zu trennen. Ich weiss halt nicht, wie z.B. bei dem 421er die Labels vorn rauskommen, liegen die dann alle aufeinander? muss man sich dann nen Auffangkorb bauen?

MfG
Sascha
 
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SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
1.801
642
Thermodirekt: Günstiger, kein Farbband, Farbe im Label, nicht Temperatur / Lichtbeständig, dunkelt über Zeit (Monate) aus -> reicht für Versandlabel etc problemlos
Thermotransfer: Teurer, Farbband nötig, kann auf diversen Materialien aufgebracht werden (kratzfest, Kunststoff etc), verblasst nicht -> nutzt man für alles, was längerfristig gelabelt werden muss

Wie die Labels aus dem Cutter kommen hängt von Deiner Auffanglösung ab. Erstmal ganz banal: Label, Schnitt, fällt, nächstes Label, Schnitt, fällt usw.
Bei 200 Labeln wirst Du Dir da eine Auffanglösung bauen wollen sonst liegen und fliegen die wild durcheinander.
Frage ist ob da zb nicht ein Spooler für Euch sinnvoll wäre. Sowas: https://www.labelident.com/gp-t10.html und dann die Dinger halt im Nachgang auf nenn Abroller.

Da ich Deine Abläufe nicht kenne kann ich Dir das aber nicht beantworten. Bei der Menge an Labeln würd ich aber bekloppt werden das zentral zu verteilen. Ist ja auch alles Arbeitszeit, ausdrucken, zusortieren etc.
JTL bietet da mit WMS oder dem Packtisch+ schöne zentrale Lösungen.
Aber wie gesagt: Ich kenn Euer Setting nicht, wird schon seinen Sinn haben :)
 

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