Neu Preiskalkulation Einkauf

appi

Neues Mitglied
17. April 2026
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Hallo erstmal zusammen.
Ich bin gerade dabei einen eigenen Onlineshop zu eröffnen, und bin hier viel am lesen und lernen.
Größte Bauchschmerzen habe ich bei der Preiskalkulation was den Einkauf anbetrifft. Ich lese immer von "kannst du über workarounds machen oder nimm die Ameise usw."

Folgende Szenario kenne ich aus meiner alten Firma und müsste das jetzt auch wieder so darstellen können

Einkauf:

Hersteller "plop"
Grundrabatt auf seine UVP = 40 %
auf bestimmte Produktgruppen oder Artikel aber nur = 30% (da haben wir dann die Preisgruppe plop-1 angelegt und dort demnetsprechend alles angepasst)
wenn der netto Einkauf, also bereits abzüglich Rabatt, unter z.B. 300 Euro ist, fallen zusätzlich 15 Euro Mindermenge an.
Ist das Gewicht über 30 Kilo, oder weiter gestaffelt, kommen noch 20 Euro + usw. hinzu (das könnte man ja aus den technischen Daten des Artikels ziehen)
telefonische Ankündigung kostet 15 Euro
Transportkosten = 2 % von Nettopreis

Hersteller sagt ab z.B. 1.9. gibt es auf alles einen Teuerungszuschlag von 2%. Dann haben wir einfach eine Regel erstellt mit +2% auf alles ab Datum 01.09.

Somit wurde dann folgender Preis errechnet
40 % Prozent abgezogen
darauf dann wieder + 2% wegen Teuerungszuschlag (wenn dieser hinterlegt war)
Preis unter 300 Euro -> dann + 15 Euro sonst nicht
Transportkosten = 2 % von Nettopreis
Gewicht -> Zuschlag je Kilo oder fester Betrag bei Speditionsware wenn hinterlegt
telefonische Ankündigung + 15 Euro

wir hatten also viele Preiskalkulationsregeln, die wir selbst setzen konnten. Und das direkt am Hersteller. Somit war es unerheblich was es für Artikel waren. Wichtig war nur, dass er in der richtigen Preisgruppe ist.
Einfach dann alle Artikel importieren und die Preise wurden automatisch anhand der Regeln für diesen Hersteller korrekt kalkuliert. Also kein dauerndes runterziehen, händisch ändern und dann wieder einspielen.

Verkauf:

Artikel bis 500 Euro = Aufschlag 15 %
501 - 999 = 14 %
usw.

Ist das so überhaupt abbildbar und wie macht ihr das bei unterschiedlichen Preiszusammensetzungen ?
Die Idee wäre doch relativ einfach, wenn man mit mehr Freipositionen in der Kalkulation arbeiten könnte bzw. diese in Sachen weiter weitere Bedingungen "aufbohrt"

Ich freue mich wenn ihr mir hierzu Erfahrungen und Tipps geben könntet, da ich fast jeden Hersteller diese Probleme habe und möglichst effektiv alles einspielen will

Danke
 

appi

Neues Mitglied
17. April 2026
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Hallo zusammen,

mittlerweile habe ich den Shop installiert und kämpfe mich mit der WAWI durch. Soweit ist alles irgendwo auffind und nachvollziehbar. Na klar gibt es hier und da Sachen, die ich nicht brauche, mich aber dennoch mit beschäftige muss weil es viel zu klicken gibt, tausend Reiter, hier noch nen Haken usw. .......... Ziemlich aufgebläht das Ganze und dadurch nicht optimal übersichtlich aber ist es nicht immer so mit Programmen, jeder braucht was anderes

Was mich als reiner B2B Shop allerdings echt nervt ist nach wie vor die Preiskalkulation. Das ist absoluter murks
Warum man grundsätzlich nicht einen EK-netto eintragen kann erschließt sich mir nicht. Meine Listen der Hersteller sind immer netto weil die Steuer ein durchlaufender Posten ist, den keine Sau interessiert
Nein, man muss immer erst Brutto ausrechnen. Will man bei einem Artikel mit Rechtsklick den Preis neu berechnen kann ich glätten ....... super. Aber warum in 4 Schritten ? Entweder ich arbeite mit Centbeträgen oder nicht

Habe ich den Preis geglättet wird er mir auch wieder nur in Brutto angezeigt, kein Netto .......... B2B scheint nicht die so die "Wunschklientel" zu sein bei JTL oder der Fokus lag eher auf Multiplattform im Privatbereich

Vielen hier gehts ja ähnlich wie mir. Hersteller schickt Nettoliste und sagt du bekommst x Prozent darauf.
Es könnte vieles so einfach sein.

Hersteller anlegen -> Haken rein bei "ist Hersteller gleichzeitig Lieferant" -> ja ............ schon erspart man sich das unnütze doppelte anlegen von Lieferanten wenn diese dieselben sind. Wenn nicht dann eben anlegen.

Hersteller Preisregeln:

Einkauf
Grundrabatt auf Nettolistenpreis = x %
Zuschläge definieren in % oder festen Zahlen (Transport, Verpackung, Gebühren usw.)
Abhängigkeiten wie Mindestbestellbetrag Summe > 50.00 Euro usw.
also alles erstmal abziehen vom Preis und dann die Zuschläge wieder rauf = NETTO EK

Verkauf
Netto EK + Summe oder Prozent x
Abhängigkeiten draufschlagen weil Summe < 50,00 Euro oder Mindermenge usw. = Fertiger VK
Das ganze dann noch mit Datum ab wann die Regel greift weil der Hersteller schon angekündigt hat, dass er seine Preise zum Tag X um 3 % erhöht (neue Regel also + 3% ab und fertig) nichts mehr anfassen müssen, null ex/import

Wer natürlich permanent neue Preislisten erhält muss in der Lage sein diese auch manuell zu pflegen via Ex/Import. Dann einfach den Haken raus bei "Preise automatisch kalkulieren" wenn es ihn denn geben würde

Der Vorteil bei der ganzen Sache wäre: ein neuen Artikel einpflegen, Hersteller auswählen (Artikelbeschreibung, Lieferzeit usw.) + Preis eintragen ......... fertig. Preis automatisch kalkuliert anhand fester Regeln

Es ist mir wirklich schleierhaft wie man das so schlecht umsetzen konnte mit der Preiskalkulation in JTL.
Sicher kommt man mit der WAWI auch irgendwie zurecht, man frickelt sich eben so durch, erstellt evtl. Workflows oder nutzt irgendwelche plugins aber es kann doch nicht Sinn der Sache sein heutzutage noch Listen mit Excel zu bearbeiten und diese permanent hin und her zu schieben. Das frisst viel zu viel Zeit und birgt permanent das Risiko dass das update der import o.ä. nich geklappt hat..

Du bist als Händler am Telefon um zu beraten, musst deine Buchhaltung im Auge haben, Mitarbeiter neue Lieferanten usw. Das bringt dir das Geld ein.
Du hast keine Zeit für trouble shooting, permante backups, Kopier oder Übertragungsfehler, Servicepartner- Agenturen - 1. Hilfe Hotline .......... das kostet dich alles nur Geld

Grüße