Mahlzeit allerseits,
Ich betreue ein Unternehmen, dass die JTL-Wawi seit geraumer Zeit nutzt und habe auch immer wieder im Forum einige Probleme die sich ergeben haben nachgelesen und beheben können.
Nun bin ich über ein Problem gestolpert, für das ich trotz Forensuche keine Lösung gefunden habe.
Die Situation ist folgende:
Das Unternehmen ist ein Versandhändler welcher mittels JTL und dessen Connectoren beinahe die gesamte Logistik übernimmt.
Über CSV Exporte ist Etikettendruck auf Easylog, Easypak u.a. eingebunden, mittels Access-Lösung wurde eine automatisierte Versendebestätigung implementiert, soweit so gut.
Ende der letzten Verkaufssaision (Winter/Frühling) haben wir ein Versionsupdate von 99765 (2011) auf 99894 durchgeführt und wurden von einer neuen Lagerverwaltung überrascht.
In der Zwischenzeit haben wir uns ganz gut an das neue Interface und an die geänderten Abläufe gewöhnt, ein einziges Problem bleibt uns allerdings:
Überverkäufe sind möglich, die logistische Abwicklung der selbigen nicht!
Wozu wollen wir den Versand komplettieren bevor überhaupt Ware da ist?
Folgendes Szenario ist schon manchesmal passiert und wird vermutlich auch wieder passieren:
Ein beliebter Artikel läuft leer, die Ware ist bereits bestellt und es laufen weiterhin massig Bestellungen ein.
DERZEIT ist es so, dass wir warten müssen, bis die Ware eingebucht ist damit wir beginnen können Lieferscheine und Versandetiketten zu drucken, weil die Wawi es einfach nicht zulässt. Aus diesem Umstand ergibt sich, dass die effizente Auftragsabwicklung, nämlich das im Büro alle Papiere vorbereitet werden während im Lager ausgerollt wird, nicht möglich ist; das kostet Zeit (Aufträge müssen mehrere Male (als eigentlich nötig) in die "Hand" genommen werden) und im weiteren Sinne natürlich auch Geld.
WÜNSCHENSWERT wäre die Möglichkeit dem Lagerstand die Möglichkeit zu geben auch ins Minus zu laufen. Damit könnten man
a.) Die Versandpapiere vorbereiten bevor die Ware bereits eingetroffen ist
b.) Sicherstellen, dass bei der nochmaligen Abarbeitung der Aufträge keine unbearbeiteten durchrutschen
c.) Sicherstellen, dass der Lagerstand (im Endeffekt) wieder korrekt ist.
Um ein grenzenloses Minus zu vermeiden könnte noch ein Textfeld eingegliedert werden, dass einen maximalen Minusstand definieren könnte.
Warum sind wir (anscheinend) die ersten die sich mit diesem Problem herumschlagen?
Die meisten mir bekannten Versandhändler haben ein breites Repertoire an meist mehreren hundert Artikeln über die sich die Verkäufe mehr oder weniger gleichmäßig verteilen. Oft sind auch unterschiedliche Lieferanten im Spiel und eine derartige Funktion ist nicht wirklich wichtig, einzelne Artikel verkaufen sich möglicherweise nicht so häufig und können deswegen bequem nachgebucht werden.
Mein Kunde hat eine sehr überschaubare Anzahl von unterschiedlichen Artikelnnummern, die Stückzahlen der Verkäufe pro Artikel sind dafür umso höher.
Abschließend würde ich mich freuen wenn jemand eine ähnliche Problematik zu berichten hat und ob er oder sie vl. einen brauchbaren Workaround haben dafür?
Derzeit haben wir den Stückzahlen ein Offset gegeben, allerdings werden die Statistiken damit dann komplett unbrauchbar...
Ich betreue ein Unternehmen, dass die JTL-Wawi seit geraumer Zeit nutzt und habe auch immer wieder im Forum einige Probleme die sich ergeben haben nachgelesen und beheben können.
Nun bin ich über ein Problem gestolpert, für das ich trotz Forensuche keine Lösung gefunden habe.
Die Situation ist folgende:
Das Unternehmen ist ein Versandhändler welcher mittels JTL und dessen Connectoren beinahe die gesamte Logistik übernimmt.
Über CSV Exporte ist Etikettendruck auf Easylog, Easypak u.a. eingebunden, mittels Access-Lösung wurde eine automatisierte Versendebestätigung implementiert, soweit so gut.
Ende der letzten Verkaufssaision (Winter/Frühling) haben wir ein Versionsupdate von 99765 (2011) auf 99894 durchgeführt und wurden von einer neuen Lagerverwaltung überrascht.
In der Zwischenzeit haben wir uns ganz gut an das neue Interface und an die geänderten Abläufe gewöhnt, ein einziges Problem bleibt uns allerdings:
Überverkäufe sind möglich, die logistische Abwicklung der selbigen nicht!
Wozu wollen wir den Versand komplettieren bevor überhaupt Ware da ist?
Folgendes Szenario ist schon manchesmal passiert und wird vermutlich auch wieder passieren:
Ein beliebter Artikel läuft leer, die Ware ist bereits bestellt und es laufen weiterhin massig Bestellungen ein.
DERZEIT ist es so, dass wir warten müssen, bis die Ware eingebucht ist damit wir beginnen können Lieferscheine und Versandetiketten zu drucken, weil die Wawi es einfach nicht zulässt. Aus diesem Umstand ergibt sich, dass die effizente Auftragsabwicklung, nämlich das im Büro alle Papiere vorbereitet werden während im Lager ausgerollt wird, nicht möglich ist; das kostet Zeit (Aufträge müssen mehrere Male (als eigentlich nötig) in die "Hand" genommen werden) und im weiteren Sinne natürlich auch Geld.
WÜNSCHENSWERT wäre die Möglichkeit dem Lagerstand die Möglichkeit zu geben auch ins Minus zu laufen. Damit könnten man
a.) Die Versandpapiere vorbereiten bevor die Ware bereits eingetroffen ist
b.) Sicherstellen, dass bei der nochmaligen Abarbeitung der Aufträge keine unbearbeiteten durchrutschen
c.) Sicherstellen, dass der Lagerstand (im Endeffekt) wieder korrekt ist.
Um ein grenzenloses Minus zu vermeiden könnte noch ein Textfeld eingegliedert werden, dass einen maximalen Minusstand definieren könnte.
Warum sind wir (anscheinend) die ersten die sich mit diesem Problem herumschlagen?
Die meisten mir bekannten Versandhändler haben ein breites Repertoire an meist mehreren hundert Artikeln über die sich die Verkäufe mehr oder weniger gleichmäßig verteilen. Oft sind auch unterschiedliche Lieferanten im Spiel und eine derartige Funktion ist nicht wirklich wichtig, einzelne Artikel verkaufen sich möglicherweise nicht so häufig und können deswegen bequem nachgebucht werden.
Mein Kunde hat eine sehr überschaubare Anzahl von unterschiedlichen Artikelnnummern, die Stückzahlen der Verkäufe pro Artikel sind dafür umso höher.
Abschließend würde ich mich freuen wenn jemand eine ähnliche Problematik zu berichten hat und ob er oder sie vl. einen brauchbaren Workaround haben dafür?
Derzeit haben wir den Stückzahlen ein Offset gegeben, allerdings werden die Statistiken damit dann komplett unbrauchbar...
Zuletzt bearbeitet: