868: Statistik DB1

crashtestdummy

Aktives Mitglied
13. Oktober 2012
42
0
Unter der Voraussetzung, dass unter DB1=VK-EK verstanden wird, gibt es hier einen Fehler in der Berechnung bzw. im Ablauf.

Legt man einen ARTIKEL X an und trägt manuell einen Durchschnitts-EK beim Artikel ein, so wird bei einem Auftrag der Gewinn richtig ausgewiesen und findet auch die richtige Auswertung im DB1 statt.

Legt man jedoch einen ARTIKEL Y an (Durchschnittlicher EK ist noch nicht eingetragen, da ja noch eine Eingangsrechnung mit den Zusatzkosten vorhanden ist!!!), so wird bei einem Auftrag natürlich der falsche Gewinn ausgewiesen (Durchschnitts-EK ist ja noch Null).

Seit 868 gibt es nun zwei Fälle, wie es weiter geht:

1: Der ARTIKEL Y wird ausgeliefert, die Rechnung erstellt, die EK-Rechnung für den verkauften Artikel wird eingebucht
Jetzt steht natürlich der richtige Durchschnitts-EK beim Artikel, jedoch hat das keinerlei Auswirkungen auf die Gewinnausweisung des Artikels beim AUFTRAG und in der DB1 der Statistik ist daher auch die Berechnung falsch.

2: Der ARTIKEL Y wird ausgeliefert, die EK-Rechnung für den verkauften Artikel wird eingebucht, die Rechnung erstellt
Jetzt steht natürlich der richtige Durchschnitts-EK beim Artikel, beim AUFTRAG ist jetzt auch der richtige Gewinn ausgewiesen, jedoch wird der Gewinn in der DB1 der Statistik nicht aufgeführt ==> schaue ich auf den UMSATZ des Artikels, wird dieser sehr wohl aufgeführt
 

Manuel Pietzsch

JTL-Wawi
Mitarbeiter
2. Januar 2012
2.895
1.074
Hückelhoven
Hallo,

die Statistiken arbeiten immer mit dem EK, der zur Auftragserstellung im Artikel hinterlegt war. Sonst würden Eingangsrechnungen rückwirkend alle Aufträge verfälschen.

Gruß Manuel
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.608
1.951
AW: 868: Statistik DB1

Hm, das ist doch der Sinn von

1) Wareneingang mit Lieferschein
2) Eingangsrechnung buchen

Ansonsten können man ja gleich die "alten" bzw. falschen Preise verwenden. Ein nachträgliches Einbuchen einer ER soll ja die Aufträge aufrollen, damit die Margen dem entsprechen wie es wäre wenn die Rechnung schon beim Wareneingang verfügbar gewesen wäre.

Welchen Nutzen hat ansonsten eine ER getrennt vom Wareneingang ?!
Die korrekte Beschreibung wäre daher: ER korrigieren nachträglich falsche Margen in den Aufträgen
 

Manuel Pietzsch

JTL-Wawi
Mitarbeiter
2. Januar 2012
2.895
1.074
Hückelhoven
Hallo,

da sich die Preise beim Lieferanten ändern können, würde diese Vorgehensweise bedeuten, dass sich Gewinne rückwirkend ändern, obwohl ursprünglich z.B. höhere Preise für die Artikel gezahlt wurden im Einkauf. Denkbar wäre hier eine Möglichkeit zur nachträglichen Bearbeitung der EKs im Auftrag.

Gruß Manuel
 

crashtestdummy

Aktives Mitglied
13. Oktober 2012
42
0
AW: 868: Statistik DB1

Ich habe mir schon gedacht, das es schwierig ist, die richtigen Eingangsrechnungen den richtigen Aufträgen zuzuordnen.
Irgendwo ist ja immer eine gewisse Ungenauigkeit enthalten - dramatisch ist der "Fehler" jedoch dann, wenn ein neuer Artikel ins Programm aufgenommen wird oder so wie bei mir, das ich Einzelstücke/Kleinserien im Programm habe, die erst mit der ER einen Durchschnitts-EK erhalten.

Irgendwie sollte es möglich sein, dass beim Wareneingang eine Zuordnung zu ausstehenden Aufträgen möglich ist und dann natürlich gleich ein Mascherl für die ER erhält.

Beim Wareneingang wird zwar eine Liste angezeigt, welche Aufträge ausgeliefert werden könnten, jedoch hat diese rein informativen Charakter, weil man ja dieses Fenster in keiner Weise für eine Zuordnung derzeit nutzt.

Es wäre halt schön, wenn man den Gewinn richtig heraus bekommen könnte - eben mit kleinen Unschärfen.

Grundsätzlich würde das ja bedeuten, dass man bei der Artikelanlage generell einen Durchschnittspreis angeben muss/soll, damit das System halbwegs (halbwegs ist nicht böse gemeint ! - das bezieht sich auf die Zuordnung bzw. Genauigkeit der WaWi-Auswertung/Zuordnung) funktioniert.

Die Möglichkeit, den EK nachträglich im Auftrag zu korrigieren wäre eine tolle Sache, um etwaige Probleme damit in den Griff zu bekommen.

DANKE
 

Manuel Pietzsch

JTL-Wawi
Mitarbeiter
2. Januar 2012
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Hückelhoven
Hallo,

ich verstehe das Problem, aber dann müssten immer alle Aufträge zur Zuordnung angeboten werden, in denen der Artikel enthalten ist. Wir möchten die Prozesse da nicht verkomplizieren.
Wir werden das Thema mal intern besprechen und prüfen ob es eine einfache und runde Lösung für das Thema gibt.

Gruß und Danke

Manuel
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.608
1.951
AW: 868: Statistik DB1

Hallo Manuel !

1)
Ich habe das schon mal ein einem anderen Beitrag erläutert. Man nennt es "Aufrollung", d.h. der Wareneingang kann gebucht werden mit dem Lieferschein und "irgendwann" bucht man die ER.
Dann erfolgt eine Aufrollung des durchschn. EP in dem anhand des DateCreated/Time die Warenein- / Ausgänge gelesen und der Lagerbestand als auch der Lagerwert mit den Daten neu berechnet wird und somit das Lager "aufgerollt" und die Ausgänge / AR korrekt bewertet werden, d.h. der EKNetto in der Ausgangsrechnng wird aufgrund der Berechnung korrigiert.

1a)
Dass sich Gewinne rückwirkend ändern ist gewünscht, denn wenn die Statistik falsche Margen ausweist, dann ist damit niemandem gedient. Eine theoretisch gute Marge zu haben ist nett, aber reagieren kann man nur wenn die Statistik die korrekte Marge ausweist. Und jetzt soll mir keiner sagen die Gewinnermittlung erfolgt in der Buchhaltung ... :) ... wir haben hier ein neues Werkzeug von JTL bekommen, das sehr gut verwendbar ist und mit dem man seine Verkäufe auf unterschiedlichste Art beleuchten kann, nun arbeiten wir an der Korrektheit der Information.

2)
Unklar ist mir auch noch die Zuordnung der Versandkosten - bei der Anzeige der Warengruppen-Statistik bin ich mittlerweile zur Erkenntnis gekommen, dass in der Spalte "ohne Zuordnung" die Versandkosten deponiert sind die dort separat ausgewiesen werden. Unklar ist wo die Versandkosten landen bei den anderen Werten und da die Versandkosten keinen EK haben verfälschen sich ggf. alle DB1 Auswertungen.
-> Versandkosten sollten aus der Statistik herausgehalten und stattdessen eine eigene Auswertung "Versandkosten" angeboten werden.
Die tatsächlichen Versandkosten könnte man in der Versandkostentabelle der WAWI hinterlegen. Somit wäre auch eine Auswertung der Versandkosten in der WAWI möglich. Ist dies nicht möglich müssen die tatsächlichen Kosten aus der Buchhaltung ermittelt werden, das geht auch - vermutlich für die meisten Anwender, außer denjenigen die ein Kontingent kaufen, so wie ich, d.h. ich zahle 5000 Euro im Voraus und wenn das aufgebraucht ist muss ich nachkaufen, somit ist keine Zuordnung über 1-Monats-Zeitaum über die Buchhaltung möglich.
2a)
Wertvoll ist daher immer die Trennung zwischen Verkaufsstatistik (=WAWI) und Finanzstatistik (=FIBU).

2b)
Anmerkung: Bei den migrierten Daten gibt es keine Spaltenwerte "ohne Zuordnung", d.h. rückwirkend/migriert wurden die Versandkosten als Umsatz gewertet mit 100 % Marge.

3)
Weiters wäre für den DB1 eine Statistik (z.B. nach Warengruppe) hilfreich die statt Beträgen die %-Marge berechnet.

Dies als Zusammenfassung von diversen Beiträgen die ich schon geschrieben habe.

Vielleicht kannst du das bezüglich Statistik, DB1 und Versandkosten besprechen bzw. deponieren ?

SG,
Michael
 
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