Neu 4 Ladenlokale, 1 Zentrallager

eric_ullrich

Aktives Mitglied
14. Dezember 2009
63
3
Hallo, folgendes Szenario:

1 Zentrallager
4 Ladenlokale

Jede Filiale wird mit 90% der Ware vom Zentrallager bestückt.
10% kommt direkt - sind nur 2 Hersteller.

Wir wollen Bestellung bzw. Umlagerungen über „Beschaffung“ in JTL realisieren.
Das heißt Filiale 1 bestellt beim Zentrallager alle benötigen Artikel für 7 Tage.

Also jeder Standort ist als eigenes Lager angelgt.

Nun die Frage: WMS oder reicht hier Packtisch+??

Bislang haben wir ohne Bestandsführung gearbeitet.
Die Mitarbeiter haben immer nur nach Gefühl bestellt.

Welche Fallsticke gibt es.

Beim WMS lese ich immer davon, dass mittels Umlagerung die Ware für die Filialen von den Filialen abgerufen werden muss.
Das würde ich ungern händisch bzw. manuell machen wollen.

Unser Lager soll über Beschaffung aus der Ferne selbst handeln können.

Ich freue mich auf Eure Unterstützung und bedanke mich im voraus!!
 

Atelier-Zippel

Sehr aktives Mitglied
27. Dezember 2022
285
71
Firma
Atelier Zippel, Bernd Zippel Nachf.
JTL-Packtisch+
• Lagerkonzept: Nutzt das einfache JTL-Wawi-Standardlager ohne echte, mehrdimensionale Lagerplätze. Artikel werden meist fest einem Platz zugeordnet und müssen sortenrein gelagert werden.
• Funktionsumfang: Fokussiert auf das reine Kontrollieren, Vergleichen und Verpacken von Sendungen am Packtisch (inkl. Etikettendruck und Versandintegration).
• Kosten: Kostenlos in der JTL-Wawi enthalten.
• Ideal für: Kleinere Händler, überschaubare Sortimente und ein geringes Paketvolumen (etwa bis zu ein paar Hundert am Tag).

JTL-WMS (Warehouse Management System)
• Lagerkonzept: Mehrdimensionales, auf Wunsch chaotisches (dynamisches) Lagersystem. Ein Artikel kann auf beliebig vielen Plätzen liegen, und Lagerplätze können gemischt genutzt werden.
• Funktionsumfang: Lückenlose Scannung aller Warenbewegungen vom Wareneingang über die MDE-Geräte-gestützte Kommissionierung (Wegeoptimierung) bis zum Packplatz.
• Hardware-Bedarf: Benötigt mobile MDE-Geräte/Scanner für Mitarbeiter im Lager, Touch-PCs am Packtisch sowie entsprechende Etiketten- und Belegdrucker.
• Kosten: Die erste Lizenz ist oft ebenfalls inklusive, aber der Einrichtungs- und Schulungsaufwand ist deutlich höher.
• Ideal für: Wachsende E-Commerce-Betriebe, komplexe Lagerstrukturen, mehrere Lagerbereiche und hohes Sendungsvolumen (mehrere hundert bis tausende Pakete am Tag).

Auch möglich:
JTL-WMS: WMS-Lager für Zentrallager
Packtisch+: JTL-Wawi-Standardlager für Ladenlokale -> einen Lagerplatz je Laden

Du kannst auch erst mit dem Zentrallager als JTL-Wawi-Standardlager (Zentrallager) beginnen, als JTL-Packtisch+. Und wenn Du mal größer wirst, dann auf JTL-WMS-Lager umlagern.

anlegen:
F3 Beschaffung -> Bestellvorschläge -> Lieferorte/ -mengen -> Anfordern von: -> konfigurieren ... -> Lager: Zentrallager
 
Zuletzt bearbeitet:

Markus Schmid | StoreSchmide

Offizieller Service Partner
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10. Mai 2022
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Hauptstraße 35, 86391 Stadtbergen
Firma
StoreSchmide
Hallo,

für die Filialbelieferung per Bestellvorschlag und Umlagerung reicht Standardlager mit Packtisch+. Ob sich das WMS lohnt, hängt an Größe und Organisation des Zentrallagers (Lagerplätze, Kommissionierung), nicht am Umlagerungsprozess.

Der wichtigste Fallstrick: Zukünftigen Bedarf berechnen wertet die Warenausgänge der Warenlager im Zielbereich aus. Die gibt es bei dir noch nicht, weil du bisher ohne Bestandsführung gearbeitet hast. Berechnen für (Anzahl Tage) mit 7 Tagen erst, wenn in den jeweiligen Filiallagern einige Wochen Warenausgänge gebucht sind, zum Beispiel über JTL-POS.

Zum Start Inventur aller fünf Lager. In den Artikelstammdaten, Registerkarte Lager, je Filiallager die Felder Mindestbestand und Maximalbestand pflegen. Voraussetzung ist die Bestandsführung in den Artikelstammdaten. Im Bestellvorschlag dann die Checkbox Menge bis Mindestbestand auffüllen.

Angestoßen wird die Umlagerung zentral über den Bestellvorschlag, nicht manuell je Artikel aus der Filiale. Der Wareneingang in der Filiale fällt bei jeder Umlagerung an: die Ware geht ins Streckenlager und wird dort über Wareneingang ins Filiallager gebucht. Das gilt mit WMS und mit Packtisch+. Das WMS ändert nur den Warenausgang im Zentrallager. Dort erstellst du in JTL-WMS eine Pickliste. Beim Standardlager lieferst du in der Wawi über die Schaltfläche Ausliefern aus.

Unter Anfordern von Startbereich muss zuerst ein Startbereich mit dem Zentrallager angelegt sein. Über die drei Punkte neben der Dropdown-Liste öffnet sich das Dialogfenster Startbereiche. Dort Anlegen und Warenlager hinzufügen.

https://guide.jtl-software.com/jtl-wawi/beschaffung/detailbeschreibung-bestellvorschlaege/
https://guide.jtl-software.com/jtl-wawi/einkauf/bestellvorschlaege-generieren/
https://guide.jtl-software.com/jtl-wawi/artikel/mindest-und-maximalbestaende-pro-lager-pflegen/
https://guide.jtl-software.com/jtl-wawi/lager/umlagerung-von-wms-lager-in-standardlager/
https://guide.jtl-software.com/jtl-wawi/lager/umlagerung-von-standardlager-in-standardlager/

Bei der Einrichtung von Lagern, Mindestbeständen und Bestellvorschlägen unterstützen wir gern.
 

lagerbuch

Neues Mitglied
5. November 2026
3
0
Die Mitarbeiter haben immer nur nach Gefühl bestellt
Ich würde deshalb nicht an einem Stichtag komplett umstellen. Die ersten Wochen ruhig parallel laufen lassen: die Filialen bestellen noch wie gewohnt, und ihr schaut daneben, was der Bestellvorschlag mit euren Mindestbeständen vorgeschlagen hätte. So sieht man schnell, wo die Werte daneben liegen, bevor in einer Filiale wirklich etwas fehlt.