Reservierte Artikel

Risu

Aktives Mitglied
21. März 2012
13
0
Sofern wir es richtig sehen, ignoriert LS-POS reservierte Artikel.
Somit kommt es immer wieder zu Überverkäufen, da ein Artikel, welcher online bestellt und ein paar Tage später bezahlt wird, bereits über POS verkauft worden ist.
Es wird ein gemeinsames Lager für POS und Online- Shop genutzt. Mindestlagerbestand ist meist 1, manchmal 0.

Liegt es an unseren Einstellungen?

Viele Grüße aus Hessen!
 

versuchsmal

Sehr aktives Mitglied
26. Februar 2010
1.094
143
AW: Reservierte Artikel

Hallo Risu,

das einfachste ist eigentlich Reservierte Bestellungen in einen anderen Raum bzw. wo anders abzulegen.
Oder die Aufträge an die Artikel heften, damit Ihr selber seht das dieser Verkauft ist.

Mit den besten Grüßen
Mario
 

Risu

Aktives Mitglied
21. März 2012
13
0
AW: Reservierte Artikel

Hallo Mario,

danke für deine Antwort.
Leider ist es nicht umsetzbar, bei bis über 50 Bestellungen pro Tag (mit zumeist mehr als 1 Artikel) diese erst zwischen zu lagern, oder die Aufträge an die jeweiligen Artikel zu heften (bei einer Bestellung mit 7 Artikeln müssen ja auch 7 Aufträge geruckt werden, verteilt werden...).
Ich bitte zu entschuldigen dass die Info, dass der Onlineshop im Vordergrund steht und die höheren Absatzzahlen aufweist, im ersten Post nicht gegeben war.

Ein von vornerein getrenntes Lager ( Shop - Ladenverkauf) ist ebenfalls nicht umsetzbar, da die Ware direkt aus dem angebundenen Lager für den Onlineshop auch POS-verkauft wird.

Wir freuen uns aber immer über weitere Denkanstöße!

Viele Grüße
 

Risu

Aktives Mitglied
21. März 2012
13
0
AW: Reservierte Artikel

*push*
Keiner, der dieses oder ein ähnliches Problem hat?
Könnte es helfen den Mindestlagerbestand zu erhöhen, weil dann online nicht mehr als bis zum MLB verkauft wird?
LS-POS ignoriert den MLB ja anscheinend ebenso wie die Reservierungen.
 

XYZ

Sehr aktives Mitglied
21. September 2011
2.541
10
AW: Reservierte Artikel

Naja, LS-POS ist ja auch dafür ausgelegt, Ware zu verkaufen, die im Ladengeschäft physisch vorhanden ist, hat also erstmal mit dem Onlineshop nichts zu tun. Dir bleibt (derzeit) wirklich nur die Möglichkeit, alle durch Bestellungen reservierten Artikel zurückzulegen, so handhabe ich es auch. Aber ich kann Deine Zwickmühle verstehen, die Artikel sind zurückgestellt, bei etlichen Onlinebestellungen geht vllt. keine Zahlung ein, die Bestellungen werden irgendwann storniert und die reservierten Artikel hätte man zwischenzeitlich im Laden verkaufen können. Zudem ist es auch doof, einem Kunden, der ein bestimmtes Teil in der Hand hat und dieses kaufen möchte, an der Kasse mitzuteilen, das er das Teil nicht kaufen kann, weil es online reserviert ist. Deshalb alles zurücklegen.

Im Übrigen halte ich öffentlich einsehbar Aufträge an Artikel zu heften als datenschutzrechtlich sehr bedenklich...
 

dc-nico

Sehr aktives Mitglied
AW: Reservierte Artikel

Hallo,

bei mir ist es so, dass ich für meinen Oxid Shop auch den aktuellen Lagerbestand exportieren muss.
Leider weiss ich nicht, wie man die reservierten Artikel beim Export mit berücksichtigen kann.
Gibt es denn kein Feld, wo Lagerbestand - Reservierungen beinhaltet?

Gruß

NICO
 

dc-nico

Sehr aktives Mitglied
AW: Reservierte Artikel

Naja, LS-POS ist ja auch dafür ausgelegt, Ware zu verkaufen, die im Ladengeschäft physisch vorhanden ist ...

Das stimmt aber nicht ganz.
Man legt sich ein Kassensystem mit WAWI Anbindug an, damit der Online-Verkauf mit dem Vor-Ort Verkauf abgestimmt wird.
LS muss auch die Möglichkeit haben, Bestände zu kontrollieren, bzw.den Hinweis zu geben, dass nachbestellt werden muss.

Gruß

NICO
 

XYZ

Sehr aktives Mitglied
21. September 2011
2.541
10
AW: Reservierte Artikel

Sehe ich nicht so. Über eine Kasse kann nur verkauft werden, was physisch vorhanden ist. Ein Hinweis auf eine nötige Nachbestellung oder eine vorhandene Reservierung wäre sicher ein nützliches Zusatzfeature, ist jedoch eigentlich die Aufgabe der WaWi und somit eben Deine Aufgabe, indem Du einen Mindestbestand festlegst. Die WaWi teilt Dir das dann ja auch korrekt mit. Onlinereservierungen sind schließlich Sache der WaWi und nicht der Kasse! Von daher wäre normal die korrekte Vorgehensweise entweder mehere Lager zu führen oder eben die reservierten Artikel sofort zurückzulegen.
 

dc-nico

Sehr aktives Mitglied
AW: Reservierte Artikel

Hallo,

ja, das kann sein.
Jedoch hat jeder Händler, welcher auch Ladenverkauf hat, das Problem mit der Reservierung.
Also wäre die Rückwertsfunktion, mit einer Warnung auf z. B. 2 St. auf lager, sehr intelligent.

Ich arbeite im Laden mit normaler Kasse, da mir eben diese Rückfunktion fehlt und ich demnach sowieso täglich abgleichen muss.

Gruß

NICO
 

reneromann

Sehr aktives Mitglied
31. August 2012
2.135
5
AW: Reservierte Artikel

Hallo,

ja, das kann sein.
Jedoch hat jeder Händler, welcher auch Ladenverkauf hat, das Problem mit der Reservierung.
Also wäre die Rückwertsfunktion, mit einer Warnung auf z. B. 2 St. auf lager, sehr intelligent.

Ich arbeite im Laden mit normaler Kasse, da mir eben diese Rückfunktion fehlt und ich demnach sowieso täglich abgleichen muss.

Gruß

NICO
Dem muss ich widersprechen:
Eine solche Funktion, welche bei Bestand kleiner einer bestimmten Grenze generell warnt, ist sinnlos.

Einerseits gibt's Artikel, bei denen man mehrere pro Tag online wie auch im Laden verkauft (da wäre die Grenze "2" viel zu klein) und andererseits gibt's Artikel, die man nicht so häufig verkauft (da ist die Grenze 2 viel zu hoch).

Die vernünftigste Lösung ist wirklich, dass Artikel, bei denen eine Reservierung vorliegt, an einen separaten Ort zu packen, so dass wirklich kein Kunde diese Artikel im lokalen Laden mehr sehen/kaufen kann.
Sollte jedoch beim Kassiervorgang ein Bestand kleiner als die reservierte Menge vorkommen, so sollte die Kasse zumindest auf den Umstand hinweisen, dass der Artikel ggf. reserviert wurde und den Verkäufer warnen. Ein aktives Hindern ist jedoch kontraproduktiv!
Gleiches gilt ja auch mit Beständen von 0 - wenn die Wawi sagt, dass Nullbestand vorliegt, du jedoch über die Kasse einen Artikel verkaufst, muss seit der 1.5er-LS-POS zwingend eine Ausgleichsbuchung vorgenommen werden (denn anscheinend hat ja dein Lagerbestand nicht gestimmt!).
 

saw

Sehr aktives Mitglied
1. Januar 2012
223
26
AW: Reservierte Artikel

Die vernünftigste Lösung ist wirklich, dass Artikel, bei denen eine Reservierung vorliegt, an einen separaten Ort zu packen, so dass wirklich kein Kunde diese Artikel im lokalen Laden mehr sehen/kaufen kann.
Wir haben für Laden und Packstation für online Bestellungen ein gemeinsames Lager und im Laden nur Vorführmodelle. Das heisst Laden und online Shop bedienen sich aus einem Lager. Reservierungen haben wir ohne Ende und die separat zu legen geht bei uns leider nicht.

Sollte jedoch beim Kassiervorgang ein Bestand kleiner als die reservierte Menge vorkommen, so sollte die Kasse zumindest auf den Umstand hinweisen, dass der Artikel ggf. reserviert wurde und den Verkäufer warnen.
Das würden wir sowas von begrüßen !!! Wir haben gerade wieder einen hochwertigen Artikel verkauft: Lagerbestand 6, sah für den Verkäufer total im grünen Bereich aus und es sind 7 reserviert. Sollten die jetzt alle zahlen haben wir einen Fehlbestand von 2 und der Artikel ist vom Hersteller nicht lieferbar. Blöde...
Hätten wir nur die LS-POS Anzeige beim Lagerbestand: Reserviert 7 Stück.....
dann wäre (für uns) alles gut.

grüße
Mathias
 

reneromann

Sehr aktives Mitglied
31. August 2012
2.135
5
AW: Reservierte Artikel

Bei solch einer Sache würde ich aber euch eher dazu raten, eine strikte Politik in Bezug auf Reservierungen zu fahren.
Alles was bis zu einem Termin X nach Bestellung/Reservierung nicht da ist, wird gecancelt - ohne Rücksicht auf Verluste!

Denn was bringt dir eine Bestellung/Reservierung von Anfang Mai, wenn der Kunde erst im Juni oder gar noch später bezahlt?
Gar nichts - außer Kosten! Denn Gewinn bringt ein Artikel nur, wenn du ihn auslieferst - nicht aber wenn er ewig auf Lager liegt, weil irgendwer den Artikel "blockiert".
 

saw

Sehr aktives Mitglied
1. Januar 2012
223
26
AW: Reservierte Artikel

Bei solch einer Sache würde ich aber euch eher dazu raten, eine strikte Politik in Bezug auf Reservierungen zu fahren.
Alles was bis zu einem Termin X nach Bestellung/Reservierung nicht da ist, wird gecancelt - ohne Rücksicht auf Verluste!
Klar, das machen wir auch. Nach ca. 10 Tagen erinnern wir die Kunden und das bewegt noch mal en paar Zahlungen und nach ca. 14 Tagen canceln wir die Aufträge und die Reservierungen.
 

hubert

Gut bekanntes Mitglied
23. November 2010
316
4
AW: Reservierte Artikel

Hallo
@saw: Wie wäre es, wenn du gleich den Online- Shop nimmst, um deine Ware auch vorort zu verkaufen? Legst dir einen Kunden an, z.B. Laufkunde, der im Shop registriert ist. Kunde kommt, bestellt die Ware bei dir, du gibst's in Webshop ein und schwupps! hast du einen Auftrag in der Wawi. Und im Webshop werden ja nur die verfügbaren Artikel angezeigt, hoffe ich.
Natürlich ist's dann etwas umständlich, weil du ja außer dem Kassieren noch einen Lieferschein erstellen mußt, aber das mußt du halt in Kauf nehmen.

Wenn das Ladengeschäft gleichzeitig Lager für den Online-Verkauf ist, bleibt keine andere Möglichkeit, als die reservierte Ware zu kennzeichnen oder aus den Regalen zu nehmen. Das ist übrigens keine Besonderheit des Online-Verkaufs. Auch beim Ladenverkauf kann's vorkommen, daß ein Kunde einen Artikel reserviert haben möchte. Das gab's schon immer, und ein Aufkleber auf dem Artikel mit 'reserviert' ist oft sogar ein Kaufanreiz, ähnlich dem 'andere Kunden kauften auch ...' im Webshop.

Hubert
 

reneromann

Sehr aktives Mitglied
31. August 2012
2.135
5
AW: Reservierte Artikel

@hubert:
Ich hoffe, dass diese Vorgehensweise nicht ernst gemeint ist.
Einerseits hat man ja die LS-POS nicht für's Nichts-Machen gekauft und andererseits dürfte das Prozedere mit dem ganzen Durchklicken im Webshop auch ewig dauern.

Fakt ist, dass reservierte Artikel ggf. von der LS-POS nicht zum Verkauf freigegeben werden dürften - aber das eigentliche Problem liegt daran, dass man es sich mit dem Kunden verscherzt, wenn man ihm Ware aus der Hand nimmt und sagt: "Ne is nich, hat schon einer reserviert, kannste nich kaufen, bekomm ich auch nicht mehr nach". Der Kunde wird danach höchstwahrscheinlich nicht wieder zu dir kommen.
Entweder man legt die reservierten Artikel separat [darf auch so sein, dass der Kunde sie sieht, aber halt nicht kaufen kann - nachfragen darf er ja gerne, ob sie nachbestellt werden können :) ] oder es kommt zu dem Problem, dass es garantiert die Situation geben wird, wo du einem Ladenkunden vor den Kopf stoßen musst, weil er einen Artikel ausgesucht hat, der reserviert ist.
Übrigens: Kleine Klebezettel "Reserviert" scheren die meisten Kunden gar nicht! Und selbst wenn - ich würde nicht jedes Mal durch den Laden laufen wollen um reservierte Artikel rauszusuchen, wenn ich sie vorher z.B. in einem Korb separat sammeln kann.
 

hubert

Gut bekanntes Mitglied
23. November 2010
316
4
AW: Reservierte Artikel

Hallo reneroman
natürlich ist mein Vorschlag ernst gemeint - zumindest solange, bis uns LSPOS eine vernünftige Lösung anbietet.
Fakt ist, dass reservierte Artikel ggf. von der LS-POS nicht zum Verkauf freigegeben werden dürften
Dem stimme ich natürlich voll zu, das ist ja gerade, was die meisten LSPOS-Anwender bräuchten. Aber es funktioniert nur, wenn die Ware nicht im Ladengeschäft gelagert ist. Ist dies der Fall, so muß man es so machen, wie du schreibst - reservierte Ware aus dem Regal nehmen. Mein Vorschlag mit Klebezetteln bzw. evtl. sogar 'Verkauft'- oder 'Reserviert'-Tafeln bezieht sich hauptsächlich auf etwas wertvollere Waren. Da können sie schon ein Blickfang sein und den Laufkunden zum Kauf anregen. Wenn du die Ware aber nicht mehr nachkaufen kannst, nimm sie besser aus dem Regal, um Ärger zu vermeiden.
Hubert
 

ralph_1

Gut bekanntes Mitglied
12. August 2011
586
5
AW: Reservierte Artikel

Hallo reneroman
natürlich ist mein Vorschlag ernst gemeint - zumindest solange, bis uns LSPOS eine vernünftige Lösung anbietet.

Ich höre schon das Murren in der Schlange...

Darf ich auch eine Idee beisteuern?

Standardlager und Ladengeschäft werden als separate Lager geführt. Onlineshop wird aus dem Standardlager bedient. Das Nachräumen in das Ladengeschäft ist praktisch eine Lagerumbuchung, die mit JTL- WMS ein Kinderspiel werden soll. Nachteil: man sieht im Onlineshop nicht, was nur im Ladengeschäft ist.

Edit: ach hätte ich mal vorher alles gelesen. War also keine gute Idee, tut mir Leid.
 

XYZ

Sehr aktives Mitglied
21. September 2011
2.541
10
AW: Reservierte Artikel

Edit: ach hätte ich mal vorher alles gelesen. War also keine gute Idee, tut mir Leid.

Eben... Ich versende online aus dem Laden, der Laden ist Lager für beides, was anderes würde sich nicht lohnen. Durch Onlineaufträge reservierte Artikel werden einfach nach hinten gepackt, fertig...

Ein Kunde, der mit einem Artikel an die Kasse kommt um diesen zu bezahlen, war längst mal ein Kunde, wenn Du dem dann verklickerst, das dieser Artikel reserviert ist. Der würde sich echt verarscht vorkommen.
 

Tanzshop-24

Aktives Mitglied
18. Januar 2010
674
0
Quierschied
AW: Reservierte Artikel

Genau das ist der Punkt. Mein Laden ist auch zu 90% mein Lager. Wenn eine Bestellung kommt, muss ich den aus den Laden nehmen. Alles andere würde echt keinen Sinn machen.

Je nachdem was es für ein Artikel ist, bestelle ich ihn aber auch gleich beim Lieferanten nach. Meine Lieferanten sind in der regel schneller als ne Überweisung.
 

hubert

Gut bekanntes Mitglied
23. November 2010
316
4
AW: Reservierte Artikel

Hallo
habe mir jetzt LSPOS nochmal angeschaut. so wie es aussieht, ist da ein Fehler eingebaut. Wo es heißt 'verfügbar' müßte eigentlich 'Bestand' stehen. Deshalb wünsche ich mir, daß LSPOS dahin abgeändert wird, daß man ähnlich wie in der Wawi die Spalten der Artikelliste selbst konfigurieren kann. Weiter sollte die Anzeige in dem kleinen Feld rechts in der Kassenmaske selbst konfiguriert werden können, sodaß man dort auch die Angaben 'Bestand' und 'Reserviert' und möglichst auch 'Zulauf' einstellen kann. Und noch ein kleines Artikelbild dazu.
Hubert
 
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