Hilfe! Habe Probleme, "Rechnungskorrekturen" FINAL zu verstehen - traue mich nicht mehr, irgendwas zu machen!

grosskranfan

Mitglied
18. Mai 2022
62
15
Hi Zusammen,
es ist soweit - ich bin nervlich am Ende. Ich habe das Gefühl NICHTS, absolut NICHTS mehr zu verstehen - was wohl der Tatsache geschuldet ist, dass ich absolut Nicht damit zurecht komme, dass JTL keinerlei Konten kennt

Ich wühle mich seit 2h durch den Guide -- und verstehe immernoch exakt NICHTS, NULL NADA, NIENTE.

(Ihr merkt vielleicht, dass ich gerade massiven Frust schiebe)

Vielleicht bin ich aber auch nur zu dumm, die Genialität hinter JTLs verfahrensweise zu erkennen. EGAL wie -- kann mir bitte mal jemand auf die Sprünge helfen?

Fürs erste: ich habe gerade eine Rechnungskorrektur zu einer Retoure angelegt; diese erscheint jetzt auch im Ordner "Rechnungskorrekturen"
Wie geht es jetzt weiter? Kann ich einfach auf "Ausgangszahlung erzeugen" klicken oder muss ich noch manuell (wie in 1.5.xx ) eine passende Zahlung anlegen?

Nein, eine Zahlung habe ich dazu noch nicht angelegt/gesetzt.


Was ich gerne wüsste ist die Vorgehensweise - im Detail - bei:
- Retoure mit Rücküberweisung (vollständiger Auftrag oder Teilauftrag)
- Retoure mit Austauschartikel (Kunde schickt einen Artikel zurück und möchte z.B. eine hochwertigere Variante)

Wie gesagt: der Guide hat mir nicht wirklich weitergeholfen.
 
Zuletzt bearbeitet:

grosskranfan

Mitglied
18. Mai 2022
62
15
So, ich habe mich nochmal eingehend mit dem Guide befasst. Das Thema "Retoure mit Umtauschartikel" (Punkt 2 in meiner liste) habe ich verstanden - glaube ich zumindest. Ist einfacher, als ich dachte.

Der Punkt 1, Retoure mit Rücküberweisung hingegen, bereitet mir immer noch (Verständnis)Probleme.

Ich gehe in die Retoure, prüfe diese und wenn alles ok ist, klicke ich auf "Rechnungskorrektur erstellen".
Ich lege jetzt die Rechnungskorrektur an aber - was jetzt?

Muß ich, wie früher auch, über "Zahlung.." den Zahlungsdialog öffnen und eine (negative) Zahlung anlegen, bevor ich dann in der Übersicht der Rechnungskorrekturen die eben erstellte auswählen und dann mittels "Ausgangszahlung erzeugen.." eben das tun kann?

Für mich wird das aus dem Guide-Artikel nicht ganz klar; er hört noch vor dem "Zahlung.." Dialog auf. Daher muss ich nach meinem Verständnis im "Zahlung.." Dialog auch nichts machen, aber: stimmt das?

Wäre nett, wenn mir hier jemand auf die Sprünge helfen und das Brett vor meinem Kopf zerkleinern könnte -- das ist momentan noch so dick, dass ich es alleine nicht schaffe😎
 

Aaron

Gut bekanntes Mitglied
25. Oktober 2012
237
19
Zunächst darf ich dich beruhigen - Es geht vielen so!

> Für mich wird das aus dem Guide-Artikel nicht ganz klar
auch das geht den meisten so.

Am einfachsten ist, wenn du aus Sicht von "Buchungs-Schritten" denkst.

Die Rechnungskorrektur buchst du dann, wenn du die Rechnungssumme oder einen Teilbetrag im Zusammenhang mit der Rechnung an den Debitor/Kunden retour verbuchst.
Zu jeder Zahlung benötigst du einen "Buchungsbeleg".

Sobald du eine Rechnungskorrektur erstellt hast, macht es also auch Sinn, die Rückzahlung in der WAWI zu verbuchen. Diesen Schritt kannst du jetzt entweder manuell vornehmen und einen
negativen Betrag mit der Zahlungsmethode eingeben - Denn es gibt ja auch Verrechnungen bei denen keine Auszahlung auf das Bankkonto stattfindet... auch das sollte sauber nachgetragen werden.

Mit dem Zahlungsmodul ist es etwas einfacher... du kannst auch eine Auszahlung/Rückzahlung über die WAWI durchführen und dann wird der Buchungs-Prozess der Zahlung automatisch von der WAWI erfasst.
Das kannst du dann auch in dem Original-Auftrag unter Zahlungen nachvollziehen.

Bis dahin ist es denke ich noch gut nachvollziehbar. Kompliziert wird es dann wenn du nach dem Unterschied zwischen Rechnungskorrekturen und Rechnungsstorno fragst oder WAWI-intern nachvollziehbaren Vorgänge bei Rechnungsstorno und Rechnungskorrektur-Storno. Ausversehen eine Rechnungskorrektur erstellt, diese dann storniert um anschließend eine neue Rechnung durch Rechnungsstorno anzulegen um den Rechnungs-Firmennamen zu korrigieren.... hat man als Neuling keine intuitive Übersicht und da würde ich mir in der 1.6 noch etwas kreativere Lösungen wünschen damit man auch eine Rechnungskorrektur für einen Auftrag direkt im Auftragsbereich sehen kann.

Bei Rechnungsstorno steht ein (s) als Behilfmittel hinter der Rechnungsnummer, die storniert wurde sodass man erkennen kann "Aha diese Rechnung ist storniert". Bei Rechnungskorrektur muss man sich andere Felder einblenden oder im Auftrag unter "Rechnungskorrekturen '...'" schauen, die aber Storno und Korrekturen zusammenfasst... irritierend oder?

Sinnvoll wäre eine Chronologische Buchungs-Historie im Auftrag, die könnte z.B. so aussehen:

10.06 Auftrag (Sascha)
10.06 Auftrag Email an test@test.de 12:01 Uhr (Anna)
11.06 Rechnung (Anna)
11.06 Rechnungskorrektur (Anna)
11.06 Rechnungskorrektur storno (Anna)
11.06 Rechnungsstorno (Anna)
11.06 Rechnung_Neu (Anna)
11.06 Rechnung_Neu Email an test@test.de 12:01 Uhr (Anna)

oder den Punkt "Rechnungskorrekturen" im Auftrag in "Re.-korrekturen/stornos umbenennen und dann wie oben in der Liste auch kennzeichnen was storno und was korrektur ist.

Diese kleine Historie über Ausgaben und Buchungen würde eine Übersicht schaffen damit man komplexe Storno und Korrektur-Vorgänge einfach verstehen und bei FiBu Rückfragen schnell erklären und Dokumente finden kann.
Re-Storno hat schließlich einen eigenen Bereich, sind dann aber wiederum stellenweise in der 1.6 als Begriff zusammengefasst (unschön).

Wenn man sich mit einer solchen Buchungs-Chronologie befasst, hat man zumindest schonmal einen klaren Überblick über das was passiert und für die FiBu nachvollziehbar geliefert/sichergestellt werden muss.

Eventuell ein sinnvoller (vielleicht wichtiger) Verbesserungsvorschlag weil das Logbuch kann sowas auch nicht darstellen. Man kann sich derzeit nur über die einzelnen Bereiche und viel Engagement behelfen solche Vorgänge zu verstehen, was wann wo und von wem erstellt worden ist.
 
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Aaron

Gut bekanntes Mitglied
25. Oktober 2012
237
19
Zu deiner zweiten Frage, ja die Rücküberweisung machst du aus der WAWI raus - Retouren kannst du ja beispielsweise auch über WMS empfangen...
Also wenn die Rechnungskorrektur angelegt ist, dann musst du noch die Zahlung ausführen. Das kannst du entweder manuell oder über das oben angesprochen Zahlungsmodul:
https://guide.jtl-software.de/jtl-wawi/zahlungen/zahlungen-an-kunden-senden/

Ob du im Feld "Status" der Re-Korrektur final "Bazahlt und abgeschlossen" einträgst bleibt dir überlassen. Der Vorgang ist unabhängig davon zumindest für die FiBu beendet -> Beleg -> Zahlung.
Der Rest dient zu deiner eigenen Übersicht und es ist hilfreich auch bei manuellen Zahlungen dann die Gegenbuchung manuell unter Zahlungen beim Auftrag einzutragen. Beim Zahlungsmodul und Ausgangszahlung passiert das wie bereits erwähnt automatisch. Daher manuell nachtragen, falls es nicht passiert oder anders gebucht wird. Dann hast du eine konsequent nachvollziehbare Zahlungshistorie in den Aufträgen.
 

grosskranfan

Mitglied
18. Mai 2022
62
15
Zunächst darf ich dich beruhigen - Es geht vielen so!

> Für mich wird das aus dem Guide-Artikel nicht ganz klar
auch das geht den meisten so.

Am einfachsten ist, wenn du aus Sicht von "Buchungs-Schritten" denkst.

Die Rechnungskorrektur buchst du dann, wenn du die Rechnungssumme oder einen Teilbetrag im Zusammenhang mit der Rechnung an den Debitor/Kunden retour verbuchst.
Zu jeder Zahlung benötigst du einen "Buchungsbeleg".

Bis hierher alles klar - schließlich bin ich gelernter Großhandelskaufmann.
Was mich irritiert ist, dass JTL keine konten im buchhalterischen Sinn, und hier insbesondere keine Kundenkonten, kennt.

Sobald du eine Rechnungskorrektur erstellt hast, macht es also auch Sinn, die Rückzahlung in der WAWI zu verbuchen. Diesen Schritt kannst du jetzt entweder manuell vornehmen und einen
negativen Betrag mit der Zahlungsmethode eingeben - Denn es gibt ja auch Verrechnungen bei denen keine Auszahlung auf das Bankkonto stattfindet... auch das sollte sauber nachgetragen werden.

Mit dem Zahlungsmodul ist es etwas einfacher... du kannst auch eine Auszahlung/Rückzahlung über die WAWI durchführen und dann wird der Buchungs-Prozess der Zahlung automatisch von der WAWI erfasst.
Das kannst du dann auch in dem Original-Auftrag unter Zahlungen nachvollziehen.

Sieh es mit nach, Zahlungsmodul sagt mir jetzt nichts ...

Was ic h mich gefragt habe ist:
wenn ich aus der WaWi heraus die Rücküberweisung tätigen will - muss ich dann erst unter "Zahlung.." eine zahlung mit negativem Betrag erstellen oder kann ich direkt auf "Ausgangszahlung erstellen" gehen?
Bishjer sieht es so aus, dass ich tatsächlich erst eine Zahlung mit negativem Betrag anlegen muss.

Bis dahin ist es denke ich noch gut nachvollziehbar. Kompliziert wird es dann wenn du nach dem Unterschied zwischen Rechnungskorrekturen und Rechnungsstorno fragst oder WAWI-intern nachvollziehbaren Vorgänge bei Rechnungsstorno und Rechnungskorrektur-Storno. Ausversehen eine Rechnungskorrektur erstellt, diese dann storniert um anschließend eine neue Rechnung durch Rechnungsstorno anzulegen um den Rechnungs-Firmennamen zu korrigieren.... hat man als Neuling keine intuitive Übersicht und da würde ich mir in der 1.6 noch etwas kreativere Lösungen wünschen damit man auch eine Rechnungskorrektur für einen Auftrag direkt im Auftragsbereich sehen kann.

Bei Rechnungsstorno steht ein (s) als Behilfmittel hinter der Rechnungsnummer, die storniert wurde sodass man erkennen kann "Aha diese Rechnung ist storniert". Bei Rechnungskorrektur muss man sich andere Felder einblenden oder im Auftrag unter "Rechnungskorrekturen '...'" schauen, die aber Storno und Korrekturen zusammenfasst... irritierend oder?

Yepp ;) Ich hoffe, dass DIESER kelch an mir vorübergeht ;)

Sinnvoll wäre eine Chronologische Buchungs-Historie im Auftrag, die könnte z.B. so aussehen:

10.06 Auftrag (Sascha)
10.06 Auftrag Email an test@test.de 12:01 Uhr (Anna)
11.06 Rechnung (Anna)
11.06 Rechnungskorrektur (Anna)
11.06 Rechnungskorrektur storno (Anna)
11.06 Rechnungsstorno (Anna)
11.06 Rechnung_Neu (Anna)
11.06 Rechnung_Neu Email an test@test.de 12:01 Uhr (Anna)

oder den Punkt "Rechnungskorrekturen" im Auftrag in "Re.-korrekturen/stornos umbenennen und dann wie oben in der Liste auch kennzeichnen was storno und was korrektur ist.

Volle Zustimmung.
 

Aaron

Gut bekanntes Mitglied
25. Oktober 2012
237
19
Was ic h mich gefragt habe ist:
wenn ich aus der WaWi heraus die Rücküberweisung tätigen will - muss ich dann erst unter "Zahlung.." eine zahlung mit negativem Betrag erstellen oder kann ich direkt auf "Ausgangszahlung erstellen" gehen?
Bishjer sieht es so aus, dass ich tatsächlich erst eine Zahlung mit negativem Betrag anlegen muss.

Hi und danke für dein Feedback :)

Wenn du aus der WaWi eine Rücküberweisung tätigen möchtest, sprich eine Ausgangszahlung, dann geht das soweit ich weiss nur über das Zahlungsmodul?! Dafür benötigst du eine Lizenz und Freischaltung des Zahlungsmoduls.
Und dann möchte die WAWI zu der Rückbuchung/Ausgangszahlung auch die Eingangszahlung über das Zahlungsmodul sehen.

Du kannst dann über Storno und Auszahlung eine Rückzahlung triggern, die im Zahlungsmodul landet und ausgeführt werden kann oder über den Verkauf -> Rechnungskorrekturen... wenn du die Rechnungskorrektur markierst, dann gibt es da einen Button unten, der die Auszahlungs-Funktion triggert. Auch nur dann, wenn eine Eingangszahlung über das Zahlungsmodul erfasst wurde, sprich keine Rückzahlung ohne Zahlung und keine Ausgangszahlung über das Zahlungsmodul ohne Eingangszahlung über das Zahlungsmodul.

Da muss nichts vorher negativ gebucht werden... Aber das Zahlungsmodul bucht diese Rückzahlung dann automatisch in der "Zahlungsinfo" des Auftrags negativ, sofern "erfolgreich" die Zahlung retour gebucht wurde.

Ohne Zahlungsmodul / Ohne Zahlung kommt der Fehler:
"Es wurde keine Zahlung über das Zahlungsmodul zugewiesen."... daher wundert es mich dass du dich noch nicht mit dem Zahlungsmodul befasst hast. Oder wird der Hinweis ggf. nicht mehr angezeigt?

Eine Andere Möglichkeit über die WAWI Zahlungen zu senden kenne ich nicht (außer im Beschaffungsbereich... da geht das auch noch irgendwie Lieferanten-Rechnungen zu bezahlen glaube ich aber auch da benötigt man meine ich das Zahlungsmodul für) - Siehe:

https://guide.jtl-software.de/jtl-wawi/zahlungen/zahlungen-an-kunden-senden/
 
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grosskranfan

Mitglied
18. Mai 2022
62
15
Da muss nichts vorher negativ gebucht werden.

Äh, Zement mal -- bisher (in 1.5) musste ich - so hatte mein Chef mir das erklärt - bei einer Rechnungskorrektur mit Rückbuchung auf die RK, dann "Zahlung.." und dort dann zunächst die gewünschte Ausgangszahlung als Zahlung mit negativem Betrag setzen.

Das ist jetzt nicht mehr nötig?
D.h. ich erstelle die RK dann "Speichern & Festschreiben", dann "Verkauf" -> Rechnungskorrekturen; dort die RK markieren, dann auf "Ausgangszahlung erstellen.."?

Ich glaube, ich muss meinem Chef mal eine Testumgebung (hier: Testmandant) schmackhaft machen...
 

grosskranfan

Mitglied
18. Mai 2022
62
15
Und gleich das nächste Problem:
zwei Aufträge, einen mit einen ohne anfallende Transportkosten zusammengefasst. Danach di8esen Auftrag gesplittet, um eine nicht lieferbare Position in einem separaten Auftrag zu haben - mit Versandkosten - für die restlichen, ,lieferbaren Positionen fallen keine Versandkosten an.

Ergebnis:
in dem Auftrag für den keine Versandkosten anfallen zeigt er mir jetzt "Teilgezahlt/-4,90" in dem Anderen "Teilgezahlt/4,90" WTF? Warum kann diese <zensiert> Software das nicht selber?!

Was muss ich jetzt tun?! Im Ernst: ich kann nicht mehr, JTL treibt mich fast in den Selbstmord bzw. in die Klapse.
 
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grosskranfan

Mitglied
18. Mai 2022
62
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Zunächst darf ich dich beruhigen - Es geht vielen so!

Dann sollte man sich bei JTL-Software mal am Kopf kratzen und überlegen, ob der eingeschlagene Weg bei "Logik" (1) und Funktionsweise der richtige ist - schließlich funktioniert NICHTS so, wie es kaufmännischen Grundsätzen und kaufmännischer Lehre entspricht.

Ich fürchte nur, dass diese Überlegungen dazu führen, dass man sagt "nicht wir sind die Geisterfahrer, sondern die anderen 1000++ Systeme"

Volker
(1) in Anführungszeichen, weil ich beim besten Willen keinerlei Logik entdecken kann.
 
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MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
13.131
1.222
Du hast mein Mitleid und ich danke Allen denen solche Kleinigkeiten die Nerven rauben und diese ausmerzen wollen.

Denn lange wurde gar nichts mehr angepasst, nun mit 1.6 und Auftrag 1.99-1/2 sollten diese Dinge rasch umgesetzt werden !
Wir werden auch beim Auftragssplitt bleiben.
 

grosskranfan

Mitglied
18. Mai 2022
62
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Was willst du mir sagen?
Nett wäre, wenn du mir jetzt die Lösung für mein Problem oben (-4,90/4,90) genannt hättest.
Gut, es sind jetzt -15,10/15,10 aber das ändert ja, am grundsätzlichen Lösungsweg nichts.

Der Gesamtauftrag ist bereits vollständig bezahlt, und das möchte ich jetzt gerne in JTL abgebildet haben.
 

Aaron

Gut bekanntes Mitglied
25. Oktober 2012
237
19
Äh, Zement mal -- bisher (in 1.5) musste ich - so hatte mein Chef mir das erklärt - bei einer Rechnungskorrektur mit Rückbuchung auf die RK, dann "Zahlung.." und dort dann zunächst die gewünschte Ausgangszahlung als Zahlung mit negativem Betrag setzen.

Das ist jetzt nicht mehr nötig?
D.h. ich erstelle die RK dann "Speichern & Festschreiben", dann "Verkauf" -> Rechnungskorrekturen; dort die RK markieren, dann auf "Ausgangszahlung erstellen.."?

Ich glaube, ich muss meinem Chef mal eine Testumgebung (hier: Testmandant) schmackhaft machen...
Hi Grosskranfan, Nein, das entspricht nicht der Logik der WAWI. Der Zahlungsdialog in Rechnungen und Aufträgen dient der Übersicht für die gebuchten Zahlungen für den Auftrag. Das kann positiv oder negativ sein.
Seit bereits der 1.5 gibt es aber die Möglichkeit dass du über das Zahlungsmodul auch ->Ausgangszahlungen<- senden kannst. Da darf jetzt nichts verwechselt werden weil wenn du über das Zahlungsmodul Zahlungen zu deinen Aufträgen mappst, dann kann die WAWI, wenn du unter Rechnungskorrekturen auf Ausgangszahlungen drückst, eine Zahlung an den Kunden anmelden. Und dieser Vorgang steht zunächst in der WAWI im Bereich Zahlungen. Also der große Button mit F7 und im jeweiligen Ausgangskonto. Wenn der Kunde per PayPal bezahlt hat, dann ist dort die Gegenbuchung zu sehen. Wenn der Kunde per Bank bezahlt hat entsprechend im Bankkonto. Führst du diese Zahlung erfolgreich aus, dann siehst du diese Buchung auch in dem Dialogfenster "Zahlung..." zu deinen Auftragszahlungen als negativen Betrag. Wenn ich das richtig verstehe machst du das aus irgendwelchen Gründen vor der Rückzahlung manuell. Tatsächlich sollte das NACH der Zahlung gesetzt werden. Dann wenn der Betrag auch erfolgreich gebucht wurde... wird bei dir schon richtig sein aber geht nicht ganz klar aus dem Text hervor. Die Reihenfolge ist nur etwas unlogisch.

Zu deiner anderen Frage muss ich grundsätzlich sagen dass ich nicht empfehlen kann Aufträge zusammenzufassen und anschließend zu splitten. Zusammenfassen ist schon ab und zu heikel aber wenn die Kundendaten gleich sind, spricht nichts dagegen. Beim anschließenden Splitten insbesondere, wenn der Auftrag VORHER nicht aufgeräumt wurde passiert alles mögliche und nicht selten auch dann so eine Fehlbuchung wie jetzt bei dir. Kannst du manuell doch einfach korrigieren. Hört sich für mich aber auch nach einem Bug an. Am besten du erstellst dazu auch mal ein Ticket und dann nicht mehr Aufträge zusammenfassen und splitten. Erstelle einzelne saubere Aufträge oder einen neuen Auftrag und schaffe deiner Buchhaltung durch Anmerkung, Versandart und Zahlungsarten die Verbindung zum bezahlten Auftrag bei dem die Zahlung dann auf die anderen Aufträge z.B. durch eine Zahlungsart "Verrechnung aus Auftragskorrektur" oder ähnlich.

Dann kann das Szenario so aussehen:

Kunde bezahlt Auftrag AU102 und AU103

möchte diese beiden Aufträge zusammen geliefert haben? Dann könnte man Zusammenfassen.
Du kannst aber auch im AU102 vermerken, dass AU103 hinzu kommt und dem AU103 die Versandart "zum Paket hinzufügen" oder ähnlich geben...

Dann kannst du 102 auch teilliefern und AU103 hinzu packen.

Ansonsten bei solchen (wahrscheinlich) Bugs ein Ticket erstellen und den Vorgang genau so beschreiben.

Ich bin kein Fan der aktuellen Zusammenfassen-Funktion. Besser wäre wenn man Aufträge verknüpfen kann und die Aufträge so bestehen bleiben wie ursprünglich bestellt und man diese Bezüge, die man manuell setzen kann - automatisch gesetzt werden.

In WMS könnte das dann als eine Pickliste abgewickelt, mit zwei Lieferscheinen in einem Paket versendet werden.
 

grosskranfan

Mitglied
18. Mai 2022
62
15

Hi Grosskranfan, Nein, das entspricht nicht der Logik der WAWI. Der Zahlungsdialog in Rechnungen und Aufträgen dient der Übersicht für die gebuchten Zahlungen für den Auftrag. Das kann positiv oder negativ sein.
Seit bereits der 1.5 gibt es aber die Möglichkeit dass du über das Zahlungsmodul auch ->Ausgangszahlungen<- senden kannst. Da darf jetzt nichts verwechselt werden weil wenn du über das Zahlungsmodul Zahlungen zu deinen Aufträgen mappst, dann kann die WAWI, wenn du unter Rechnungskorrekturen auf Ausgangszahlungen drückst, eine Zahlung an den Kunden anmelden. Und dieser Vorgang steht zunächst in der WAWI im Bereich Zahlungen. Also der große Button mit F7 und im jeweiligen Ausgangskonto.

mir deucht, wir haben aneinander vorbei geredet.

Wenn ich eine Rechnungskorrektur erstelle, dann entsteht ein negativer Betrag, sichtbar in Zahlungen. Da steht dann z.B. "Offener Betrag: -4,90"
Wenn ich diesen Betrag jetzt "los werden" will, dann muss ich doch:

- erst eine Zahlung über -4,90 anlegen
- dann erst unter "Rechnungskorrekturen" die entsprechende RK markieren und dann "Ausganszahlung erzeugen" klicken -- oder?

Es geht mir noch nicht um die Ausgangszahlung als solches -- diese freigeben und anweisen kann eh nur mein Chef.

Ansonsten bei solchen (wahrscheinlich) Bugs ein Ticket erstellen und den Vorgang genau so beschreiben.

Dazu müsste man sowas auch als Bug erkennen ;)
Sollte für einen JTL-Anfänger wie mich eher schwierig sein. Und in diesem Fall bin ich gar nicht sicher,
ob nicht ich der Auslöser war, einfach durch eine Fehlbedienung, welche auch immer.

Ich bin kein Fan der aktuellen Zusammenfassen-Funktion. Besser wäre wenn man Aufträge verknüpfen kann und die Aufträge so bestehen bleiben wie ursprünglich bestellt und man diese Bezüge, die man manuell setzen kann - automatisch gesetzt werden.

In WMS könnte das dann als eine Pickliste abgewickelt, mit zwei Lieferscheinen in einem Paket versendet werden.

Das wäre tatsächlich richtig "schick".

Was ich mich allerdings frage ist, warum ich mich mit der Behandlung von Zahlungen, insbesondere der Rückabwicklung, so schwer tue.
Ja, ich bin schon 60, aber eigentlich sehr DV-affin und lerne schnell - immer noch. Hier jedoch ist das anders, ich tue mich richtig schwer damit.
 

Aaron

Gut bekanntes Mitglied
25. Oktober 2012
237
19
Hallo grosskranfan,

ich antworte unter deinen Zeilen weil die Definition von "Zahlung setzen" und "Zahlungen" glaube ich nicht klar ist bzw. ich nicht weiss ob du ggf. die Spalte "ist bezahlt" meinst:

> Wenn ich eine Rechnungskorrektur erstelle, dann entsteht ein negativer Betrag, sichtbar in Zahlungen. Da steht dann z.B. "Offener Betrag: -4,90"

Ja, in der Spalte z.B. "ist bezahlt" steht dann genau genommen "JA / - 4,90" weil du ihm nach Rechnungskorrektur 4,90 EUR schuldig bist und diese im Zahlungsdialogfenster noch nicht gebucht hast.

Nun musst du die Zahlung ausführen und das kannst du entweder über das Zahlungsmodul oder manuell. Wenn du es manuell machst, dann fügst du eine negative Zahlung im Zahlungsdialogfenster hinzu z.B. -4,90 EUR per Banküberweisung zurückgezahlt. Wenn du es über das Zahlungsmodul machst, dann macht das Zahlungsmodul bei erfolgreicher Ausführung genau diesen Schritt selber.

Nun zeigt die Spalte "ist bezahlt" keine -4,9 EUR mehr an und ist ausgeglichen.
Denn der Kunde hat 4,9 EUR bezahlt, du hast eine Re-Korrektur erstellt, warst ihm 4,9 EUR schuldig und hast diese Zahlung abschließend mit -4,9 EUR gebucht = 0 EUR mehr schuldig/bezahlt JA.

Die WAWI weiss schließlich nicht wenn du manuell zurück zahlst ob du per überweisung, bank oder cash das Geld zurück gezahlt hast, daher musst du es manuell im Zahlungsdialogfenster buchen sofern nicht übers Modul abgewickelt.


Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:

grosskranfan

Mitglied
18. Mai 2022
62
15
Diese Antwort hätte ich schon vor einer Woche gebraucht - dann hätte ich nämlich eben NICHT im Zahlungsdialog die Zahlung gesetzt :(

_Danke dir trotzdem
 

Schnuffelwuffel

Mitglied
13. November 2020
40
7
Hallo zusammen,

ich würde mich gerne in diese Diskussion einklinken.

Wir haben ganz konkret den folgenden Sachverhalt in der WAWI 1.6 gehabt.

1. Ein Kunde hat einen Stücklistenartikel (Set) bestellt.
2. Ein Teil des Sets hatte die falsche Größe. Der Kunde wollte es umtauschen.
3. Wir haben eine Retoure angelegt (nur für den Bestandteil des Sets, welcher umzutauschen war). Den neu zu liefernden Einzelartikel haben wir dem ursprünglichen Auftrag hinzugefügt (übrigens eine super Sache!)
4. Der Kunde hat den Artikel zurückgesandt.
5. Wir haben eine Rechnungskorrektur (leider falsch) gemacht und diese anschließend storniert.
6. Wir haben eine erneute Rechnungskorrektur mit dem richtigen Teilbetrag gemacht.
7. Weil der neu zu versendende Artikel genau den gleichen Preis wie der zurückgesandte Artikel hat, wurde anschließend der Auftrag als bezahlt markiert und der Lieferschein konnte laut Packtisch versendet werden. Das haben wir auch direkt gemacht.
8. Bei der Auslieferung des neu zu versendenden Artikels wurde eine Teilrechnung an den Kunden verschickt. Leider mit einer Zahlungsaufforderung...

Wo ist der Denkfehler oder liegt hier doch ein Bug vor?

Es gibt nur eine einzige Zahlung, die hier stattgefunden hat, weil ja der Umtauschartikel den gleichen Wert hat.

Einen anonymisierten Screenshot habe ich beigefügt.

Danke für euer Feedback.
 

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Aaron

Gut bekanntes Mitglied
25. Oktober 2012
237
19
Hallo zusammen,

ich würde mich gerne in diese Diskussion einklinken.

Wir haben ganz konkret den folgenden Sachverhalt in der WAWI 1.6 gehabt.

1. Ein Kunde hat einen Stücklistenartikel (Set) bestellt.
2. Ein Teil des Sets hatte die falsche Größe. Der Kunde wollte es umtauschen.
3. Wir haben eine Retoure angelegt (nur für den Bestandteil des Sets, welcher umzutauschen war). Den neu zu liefernden Einzelartikel haben wir dem ursprünglichen Auftrag hinzugefügt (übrigens eine super Sache!)
4. Der Kunde hat den Artikel zurückgesandt.
5. Wir haben eine Rechnungskorrektur (leider falsch) gemacht und diese anschließend storniert.
6. Wir haben eine erneute Rechnungskorrektur mit dem richtigen Teilbetrag gemacht.
7. Weil der neu zu versendende Artikel genau den gleichen Preis wie der zurückgesandte Artikel hat, wurde anschließend der Auftrag als bezahlt markiert und der Lieferschein konnte laut Packtisch versendet werden. Das haben wir auch direkt gemacht.
8. Bei der Auslieferung des neu zu versendenden Artikels wurde eine Teilrechnung an den Kunden verschickt. Leider mit einer Zahlungsaufforderung...

Wo ist der Denkfehler oder liegt hier doch ein Bug vor?

Es gibt nur eine einzige Zahlung, die hier stattgefunden hat, weil ja der Umtauschartikel den gleichen Wert hat.

Einen anonymisierten Screenshot habe ich beigefügt.

Danke für euer Feedback.
Hallo Schnuffel,

naja ich vermute dass es die Teilrechnung von 33,99 EUR war weil der Auftrag an dem tag offensichtlich erst abgeschlossen wurde... zwar falsch aber von den Summen her ergibt es Sinn. Anfangswert war ja 85,60, dann hast du einen Teil geliefert von 51,65 EUR, der auch bezahlt war - und dann stand ja einige Tage noch ein Teil aus. Dann wurde wahrscheinlich der bereits gelieferte Teil in der RE-Korrektur verbucht wofür der Kunde bereits eine Rechnung erhalten hatte oder irgendein anderer Murks gemacht und der Teil, der gar nicht geliefert werden sollte, wurde zusammen mit der zu stornierenden Teilrechnung versendet um ein Label zu erstellen... Müsste man sich tatsächlich mal genau ansehen was ihr gemacht habt aber diese zweite Teilrechnung am 20.06 muss ja irgendwie auch entstanden sein und das bleibt bei deiner Beschreibung auch aus.

Der saubere Weg wäre gewesen, diesen Teil aus dem Auftrag, den ihr nicht liefern wollt erstmal mit einer Re-Korrektur aus dem Auftrag zu buchen. Fertig. Dann wäre es mit dieser Teilrechnung auch nicht passiert... Dieser Artikel von 33,99 war natürlich nicht bezahlt, habt ihr ja auch korrekter Weise dann eine Re-Korrektur erstellt... aber da ging dann wahrscheinlich auch die Teilrechnung als unbezahlt raus...

Schau dir nochmal genau die Chronologie an, was ihr gemacht habt. Ihr wolltet ja nur einen Artikel umtauschen und nicht irgendeine zweite Teilrechnung zu einem Artikel erstellen, den ihr nicht liefern wollt.
Wäre vielleicht sauberer einen neuen Nachliefer-Auftrag anzulegen und den mit der Re-Korrektur-Summe zu bezahlen -> "Zahlung setzen [Mit Re Korrektur verrechnen]"... da blicke ich zumindest nicht so einfach durch was da in diesem Auftrag nachträglich gebucht und nicht versendet aber eine Teil-Rechnung erstellt wurde, die anschließend wieder mit Re-Korrektur aufgehoben wurde - Vor allem die Reihenfolge und mit welchem System das gemacht wurde. Ggf. müssten auch Workflows und Einstellungen geprüft werden wenn ihr diese Teilrechnungen nicht erstellt habt. Dann werden die durch Lieferung -> Nur für gelieferten Teil Rechnungen erstellen ggf. automatisch getriggert.
 

Schnuffelwuffel

Mitglied
13. November 2020
40
7
Hallo Schnuffel,

naja ich vermute dass es die Teilrechnung von 33,99 EUR war weil der Auftrag an dem tag offensichtlich erst abgeschlossen wurde... zwar falsch aber von den Summen her ergibt es Sinn. Anfangswert war ja 85,60, dann hast du einen Teil geliefert von 51,65 EUR, der auch bezahlt war - und dann stand ja einige Tage noch ein Teil aus. Dann wurde wahrscheinlich der bereits gelieferte Teil in der RE-Korrektur verbucht wofür der Kunde bereits eine Rechnung erhalten hatte oder irgendein anderer Murks gemacht und der Teil, der gar nicht geliefert werden sollte, wurde zusammen mit der zu stornierenden Teilrechnung versendet um ein Label zu erstellen... Müsste man sich tatsächlich mal genau ansehen was ihr gemacht habt aber diese zweite Teilrechnung am 20.06 muss ja irgendwie auch entstanden sein und das bleibt bei deiner Beschreibung auch aus.

Der saubere Weg wäre gewesen, diesen Teil aus dem Auftrag, den ihr nicht liefern wollt erstmal mit einer Re-Korrektur aus dem Auftrag zu buchen. Fertig. Dann wäre es mit dieser Teilrechnung auch nicht passiert... Dieser Artikel von 33,99 war natürlich nicht bezahlt, habt ihr ja auch korrekter Weise dann eine Re-Korrektur erstellt... aber da ging dann wahrscheinlich auch die Teilrechnung als unbezahlt raus...

Schau dir nochmal genau die Chronologie an, was ihr gemacht habt. Ihr wolltet ja nur einen Artikel umtauschen und nicht irgendeine zweite Teilrechnung zu einem Artikel erstellen, den ihr nicht liefern wollt.
Wäre vielleicht sauberer einen neuen Nachliefer-Auftrag anzulegen und den mit der Re-Korrektur-Summe zu bezahlen -> "Zahlung setzen [Mit Re Korrektur verrechnen]"... da blicke ich zumindest nicht so einfach durch was da in diesem Auftrag nachträglich gebucht und nicht versendet aber eine Teil-Rechnung erstellt wurde, die anschließend wieder mit Re-Korrektur aufgehoben wurde - Vor allem die Reihenfolge und mit welchem System das gemacht wurde. Ggf. müssten auch Workflows und Einstellungen geprüft werden wenn ihr diese Teilrechnungen nicht erstellt habt. Dann werden die durch Lieferung -> Nur für gelieferten Teil Rechnungen erstellen ggf. automatisch getriggert.

Hallo Aaron,

keine Ahnung, was du unter Murks verstehst. Wir nutzen die WAWI im Rahmen der Möglichkeiten, die sich bieten ;)

Ich bin da vielleicht ein anderer Typ als der Thread-Ersteller, ich mache erst und lese danach die Dokumentation, wenn etwas nicht geklappt hat :D

Spaß beiseite:
  • Der ursprüngliche Auftrag hatte den Wert von 51,65 EUR. Dieser wurde mit PayPal bezahlt. Versendet, in Rechnung gestellt. Zack, fertig!
  • Dann wurde die Retoure angemeldet und der Austauschartikel im Wert von 33,65 EUR dem ursprünglichen Auftrag hinzugefügt. Wert des Auftrags steigt auf insgesamt 85,60 EUR. Bezahlt sind weiterhin 51,65 EUR.
  • Retoure kam an, wurde ins Lager eingebucht. Erste Rechnungskorrektur wurde mit dem falschen Betrag (23,45 EUR) gemacht, wurde anschließend storniert (deshalb "Storno" laut Screenshot).
  • Rechnungskorrektur wurde mit dem richtigen Betrag in Höhe von 33,65 EUR erstellt, dadurch sollte ja dann ein Guthaben in Höhe von 33,65 im Auftrag entstanden sein.
  • Daraufhin wurde der Austauschartikel als lieferbarer Auftrag automatisch von der WAWI erkannt (vorher noch nicht, weil die WAWI den Fehlbetrag (85,60 EUR - 51,65 EUR) korrekterweise erkannt hat).
  • Bei der Auslieferung, die über den Packtisch erledigt wurde, geben wir standardmäßig die Rechnung an den Kunden per Mail aus. Diese Rechnung enthielt den Austauschartikel, wurde aber nicht als bezahlt markiert, obwohl der Auftrag an sich als bezahlt markiert war. Denn sonst wäre ja der Artikel nicht für den Versand freigegeben worden.
Irgendwelche Workflows haben wir an der Stelle nicht laufen. Die Reihenfolge hat genau so stattgefunden wie beschrieben.

Im Screenshot sieht man auch, dass auf der linken Seite die Saldierung fragwürdig ist. Wenn ich die Zahlen saldiere komme ich unten auf 0...

Der einzige Murks, der mir bekannt ist (und ich war live dabei), ist, dass wir nach dem Festschreiben der richtigen Rechnungskorrektur diese nicht per Mail direkt versandt haben. Das haben wir versehentlich erst nach der Auslieferung gemacht. Sollte ja aber für die Abrechnung keine Rolle spielen.

Viele Grüße
Markus von Schnuffelwuffel
 
Zuletzt bearbeitet:

Aaron

Gut bekanntes Mitglied
25. Oktober 2012
237
19
Schau dir doch mal die Rechnungen an.
Es sind zwei Teilrechnungen, eine Teilrechnung bzw. die erste wurde voll bezahlt und nicht ausgebucht
Die zweite Teilrechnung wurde einmal mit falschem Betrag und einmal mit richtigen Betrag ausgebucht? Kannst du unter Zuordnung der Re-Korrektur sehen ob diese für die zweite Teilrechnung erstellt wurde.

Dann prüfen ob die zweite Teilrechnung 33,X EUR an den Kunden per E-Mail TROTZ Re-Korrektur versendet wurde....

Weil aus WAWI Sicht habe ich die Vermutung dass es zwar korrekt ist, wenn die zweite Teilrechnung unbezahlt steht aber die hätte nicht versendet werden dürfen nach der RE-Korrektur. Liegt natürlich auch nahe dass ihr das selber ausgelöst habt und die falsche Teilrechnung, bzw. die unbezahlte und Re-Korrigierte rausgesendet habt. Die Hauptrechnung ist ja bezahlt...

Also wie gesagt. Unsauberer Weg. So macht man das nicht. Legt in Zukunft einen Umtauschauftrag an und bucht den Betrag darauf, der durch Re-Korrekturen wieder "gutgeschrieben" bzw. umgebucht wird - Dann bleibt alles nachvollziehbar.
 

Schnuffelwuffel

Mitglied
13. November 2020
40
7
Schau dir doch mal die Rechnungen an.
Es sind zwei Teilrechnungen, eine Teilrechnung bzw. die erste wurde voll bezahlt und nicht ausgebucht
Die zweite Teilrechnung wurde einmal mit falschem Betrag und einmal mit richtigen Betrag ausgebucht? Kannst du unter Zuordnung der Re-Korrektur sehen ob diese für die zweite Teilrechnung erstellt wurde.

Dann prüfen ob die zweite Teilrechnung 33,X EUR an den Kunden per E-Mail TROTZ Re-Korrektur versendet wurde....

Weil aus WAWI Sicht habe ich die Vermutung dass es zwar korrekt ist, wenn die zweite Teilrechnung unbezahlt steht aber die hätte nicht versendet werden dürfen nach der RE-Korrektur. Liegt natürlich auch nahe dass ihr das selber ausgelöst habt und die falsche Teilrechnung, bzw. die unbezahlte und Re-Korrigierte rausgesendet habt. Die Hauptrechnung ist ja bezahlt...

Also wie gesagt. Unsauberer Weg. So macht man das nicht. Legt in Zukunft einen Umtauschauftrag an und bucht den Betrag darauf, der durch Re-Korrekturen wieder "gutgeschrieben" bzw. umgebucht wird - Dann bleibt alles nachvollziehbar.
Das lief über einen Umtauschauftrag. In der 1.6 wird man gefragt, ob der Umtauschartikel dem bestehenden Auftrag hinzugefügt werden soll. Das hab ich gemacht, weil ich wusste, dass das 0 auf 0 aufgeht.
 
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